PRIMAS-Familie wächst weiter

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PRIMAS-Familie wächst weiter

Im Rahmen der PRIMAS-Schulungsprogamme für Menschen mit Typ-1-Diabetes sind zwei neue problemspezifische Module verfügbar: “Diabetes und Ernährung” sowie “Diabetes und Folgeerkrankungen”.

Ab sofort stehen zwei weitere problemspezifische Module des strukturierten Gruppenschulungs- und Behandlungsprogramms PRIMAS für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes zur Verfügung. Mit “Diabetes und Ernährung” sowie “Diabetes und Folgeerkrankungen” werden Themen vertieft, für die im Rahmen von Basisschulungen oft zu wenig Zeit bleibt. Sie können ebenso wie die bisherigen Zusatzmodule zu den Themen Partnerschaft, Soziales, Sport und Reise ergänzend zu PRIMAS sowie als isolierte Schulungseinheiten genutzt werden.

Trainerseminare zu den neuen Modulen werden seit Anfang 2015 angeboten. Das von der BERLIN-CHEMIE AG unterstützte Programm PRIMAS, das sowohl als Basis- als auch als Wiederholungsschulung geeignet ist, wurde 2014 vom Bundesversicherungsamt (BVA) akkreditiert und von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert.

„Diabetiker optimal in ihren Bedürfnissen unterstützen“

“Mit individualisierten problemspezifischen Schulungsprogrammen können Menschen mit Typ-1-Diabetes optimal in ihren Bedürfnissen unterstützt werden”, sagt PD Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim. Besonders das vielfältige Angebot an Zusatzmodulen sei von Vorteil: “Jeder einzelne Patient sieht sich in seinem Leben mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Mit Hilfe der problemspezifischen Module erhalten Menschen mit Typ-1-Diabetes genau die Informationen, die sie für ihren jeweiligen Alltag nutzen können.”

Ernährung spielt eine zentrale Rolle

Für Menschen mit Typ-1-Diabetes hat die Ernährung entscheidenden Einfluss auf den Therapieerfolg. Um das Ernährungswissen der Patienten zu erweitern und ihre Fertigkeiten zu trainieren, wurde das Zusatzmodul “Diabetes und Ernährung” entwickelt. Anhand von zahlreichen Beispielen aus dem Alltag trainieren die Kursteilnehmer ihre Fähigkeit, Kohlenhydrat- und Broteinheiten richtig einzuschätzen.

Ergänzend dazu wurde ein neues Ernährungsquiz mit vielen weiteren Gerichten und Getränken erstellt, um diese Schätzfähigkeiten weiter zu verbessern. Auch der Nahrungsverzicht, z. B. Fasten während des Ramadan, wird im neuen Schulungsmodul thematisiert.

Folgeerkrankungen als Motivationsquelle?

Da mögliche Folgeerkrankungen Menschen mit Diabetes stark belasten und einschränken können, steht ein positiver Umgang mit Folgeschäden im Fokus des vertiefenden Schulungsmoduls “Diabetes und Folgeerkrankungen”. Die Kursstunde wird nach den Fragen und Wünschen der Kursteilnehmer ausgerichtet – es werden also individuelle Schwerpunkte festgelegt.

Mit Hilfe eines Tools sollen die Kursteilnehmer im ersten Teil der Kurseinheit beurteilen, inwieweit sie das Thema Folgeerkrankungen belastet oder zu präventiven Maßnahmen motiviert. In welchem Stadium welche Präventionsmaßnahmen getroffen werden sollten, wird im zweiten Teil besprochen. Außerdem werden Strategien vorgestellt, die Menschen mit Typ-1-Diabetes im Umgang mit Folgeerkrankungen unterstützen können.

Zertifizierte Diabetesschulung

Mit PRIMAS steht seit 2012 eine Schulung für Menschen mit Typ-1-Diabetes zur Verfügung, die eine aktive und selbstbestimmende Rolle des Patienten in der Therapie fördert. Das leitliniengerechte Programm, das vom Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG entwickelt wurde, berücksichtigt aktuelle lernpsychologische, didaktische und verhaltensmedizinische Erkenntnisse.

PRIMAS erfasst persönliche Therapiebarrieren und Schwierigkeiten im Umgang mit Diabetes, fördert den Erfahrungsaustausch der Patienten untereinander und unterstützt durch die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen eine positive Auseinandersetzung mit der Erkrankung.

Die problemorientierten Schulungsmodule sowie alle weiteren PRIMAS-Materialien sind im Kirchheim-Verlag erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung der Berlin Chemie AG

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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