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Rauchen und Diabetes
2 Minuten

Rauchen ist ungesund – das würden sogar die wenigsten Raucher bestreiten. Seit einiger Zeit weiß man aber auch, dass Rauchen und die Entstehung von Diabetes zusammenhängen.
Die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Rauchen und der Entstehung von Typ-2-Diabetes sind seit einigen Jahren belegt. “Studien zeigen: Unabhängig davon, ob jemand viel, wenig oder passiv raucht – Tabakkonsum erhöht das Risiko für Diabetes Typ 2 auf das Doppelte”, sagt Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Chefarzt des Diabetes-Zentrums am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück. Rauchende Männer ab 40 Jahren erkranken dabei häufiger als Frauen.
Es gibt Hinweise, dass Rauchen die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin senkt und somit eine Insulinresistenz begünstigt. Bei jungen Menschen fördert Passivrauchen die Entstehung des Metabolischen Syndroms und einer Glukoseintoleranz. “Wer das Rauchen aufgibt, verringert nicht nur sein Risiko für Lungenkrebs oder Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch für Diabetes Typ 2”, betont Professor Matthaei.
Höheres Risiko für rauchende Diabetiker
Bei Menschen mit einem bereits bestehenden Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 kann Rauchen den Verlauf ihrer Stoffwechselerkrankung negativ beeinflussen. Professor Matthaei erklärt: “Aufgrund eines bei ihnen häufig erhöhten Blutzuckerspiegels haben sie von vornherein ein höheres Risiko für Gefäßerkrankungen als Gesunde.
Zigarettenrauch fördert dies zusätzlich.” Rauchende Diabetiker leiden daher häufiger als nichtrauchende unter Schädigungen der großen und kleinen Blutgefäße mit Herzinfarkt, Schlaganfall und Raucherbein oder Durchblutungsstörungen in Auge und Niere als deren Folge.
Auch viele junge Typ-1-Diabetiker rauchen
Laut einer multizentrischen Studie aus dem Jahr 2009 rauchen dennoch gerade viele Jugendliche mit Typ-1-Diabetes: Das Deutsche Diabetes-Zentrum an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wertete Daten von über 27.000 jugendlichen Typ-1-Diabetikern aus und kam zu dem Ergebnis, dass 14 Prozent der Mädchen und 22 Prozent der Jungen rauchten. Sie hatten schlechtere HbA 1c -Werte als die Nichtraucher und ihr Blutdruck war gegenüber den nicht rauchenden Jugendlichen erhöht. “Kindern und Jugendlichen sollte schon in der Schule vermittelt werden, wie schädlich Rauchen ist”, so Professor Matthaei.
Sie wollen aufhören?
Gute Tipps bietet ein Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Auf www.rauchfrei-info.de können Sie sich informieren, sich für ein Ausstiegsprogramm registrieren und sich in einem Forum mit anderen Rauchern austauschen.
Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe; www.diabetesde.org.
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße