- Behandlung
Sorgentelefon und Chat: 30. März bis 9. April täglich von 16 bis 17 Uhr
3 Minuten

Die Mannschaftsmitglieder des FC Diabetologie, in dem Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes gemeinsam Fußball spielen, beantworten in den kommenden zwei Wochen Fragen von Menschen mit Diabetes am Sorgentelefon sowie in Expertenchats. Start ist am Montag, 30. März.
Das Corona-Virus SARS-Cov-2 hat das öffentliche Leben in Deutschland fast zum Stillstand gebracht. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das Leben der Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2. In den diabetologischen Schwerpunktpraxen finden derzeit fast keine Schulungen statt. Trotzdem haben Betroffene dringende Fragen zu ihrer Therapie. So mancher Diabetespatient ist sehr verunsichert.
Corona-Virus: „Wir nehmen die Sorge der Menschen mit Diabetes sehr ernst“
Daher hat der FC Diabetologie, in dem Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes gemeinsam Fußball spielen, spontan reagiert und ein Sorgentelefon sowie Expertenchats für die kommenden zwei Wochen eingerichtet. Jeweils von 16 bis 17 Uhr stehen Diabetologen und Diabetesberater Rede und Antwort rund um das Thema „Coronavirus & Diabetes: Wir stellen uns Ihren Fragen“. Los geht’s am Montag der 30. März.
© DDH-M NRW – Jonas Härter | Die Mannschaft des FC Diabetologie mit Trainer Christoph Daum.
„Wir nehmen die Sorge der Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, an dem Corona-Virus zu erkranken, sehr ernst und wollten spontan Hilfe anbieten“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Denn der Redebedarf der chronisch Erkrankten sei durch eine nicht ausreichend differenzierte mediale Berichterstattung, wer denn konkret zu den Risikopatienten gehört, derzeit extrem hoch.
„Viele sind verunsichert, auch in Hinblick auf die eigene Therapie in dieser Ausnahmesituation“, so Nicole Mattig- Fabian. „Da lag es nahe, dass die Spieler des FC Diabetologie, darunter Diabetologen und Diabetesberater, ein Sorgentelefon und einen Expertenchat einrichten.“
FC Diabetologie: Hobbyfußballer machen auf das Thema Diabetes aufmerksam
Der ehrenamtliche Trainer der Mannschaft, Christoph Daum, ergänzt: „Dass meine Spieler neben ihrer derzeitigen Doppelbelastung in Praxis und Klinik sich nebenbei die Zeit nehmen, ehrenamtlich die Fragen der Menschen mit Diabetes zu beantworten, unterstreicht den Charakter der Mannschaft und jedes Einzelnen. Ich hatte aber auch nichts anderes erwartet, nicht umsonst engagiere ich mich seit sechs Jahren für den FC Diabetologie super gerne. Das sind alles feine Menschen.“
Der FC Diabetologie, gegründet im November 2014, ist ein Novum für Deutschland. Hier spielen Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes, alle Hobbyfußballer mit mehr oder weniger fußballerischem Können, aber mit einer gemeinsamen Vision: Mit ihren Spielen, die sie vor allem gegen den FC Bundestag bestreiten, möchten sie mehr Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit Diabetes mellitus erreichen und eine Nationale Diabetes-Strategie erwirken.
Telefonsprechstunde und Chats: die Experten und Termine
Die Telefonsprechstunden und Experten-Chats finden jeweils von 16 bis 17 Uhr statt.
Telefonsprechstunde:
- Dienstag, 31. März 2020: Diabetesberaterin Ulrike Thurm
- Donnerstag, 2. April 2020: Dr. Jens Kröger
- Freitag, 3. April 2020: Dr. Nikolaus Scheper
- Montag, 6. April 2020: Dr. Meinolf Behrens
- Dienstag, 7. April 2020: Dr. Hans-Peter Kempe
- Mittwoch, 8. April 2020: Prof. Dr. Thomas Danne
- Donnerstag, 9. April 2020: Dr. Karsten Milek
Das Sorgen-Telefon erreichen Sie über die Telefonnummer 030 / 20 16 77-33 (nur während der Sprechstunden freigeschaltet).
Experten-Chats:
- Montag, 30. März 2020: Prof. Dr. Henning Adamek
- Mittwoch, 1. April 2020: PD Dr. Erhard Siegel
Zu den Experten-Chats können Sie jetzt bereits Fragen einreichen (klicken Sie dazu jeweils oben auf einen der beiden Links).
Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße