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„Spätestens im April wollte ich los…!“
3 Minuten
Susanne bedeutet das Reisen sehr viel – und eigentlich wollte sie längst wieder unterwegs sein. Stattdessen geht es in unserem Gespräch um das Nicht-Reisen.
Mit „Zucker im Gepäck – Reisen mit Diabetes“ ist vor Kurzem Susannes erstes Buch erschienen. In dem erzählenden Ratgeber schildert sie in 10 Kapiteln ganz praxisnah, wie das so ist, wenn man mit „Zucker im Gepäck“ um die Welt reist: Was muss man einpacken? Wie verhält man sich am Flughafen und Flugzeug mit Sensoren und Pumpen am Körper und Insulin und Spritzen im Gepäck? Was tun bei Hitze, Kälte, in Notsituationen? Medizinische Ratschläge gibt’s neben vielen Anekdoten und Geschichten von unterwegs natürlich auch, und zwar von Diabetologe Dr. Andreas Weigel aus Augsburg.
Aber: Schlechtes Timing – das Buch wurde genau zu Beginn der Corona-Krise fertig. Wegen der Pandemie ist Reisen derzeit gar nicht möglich. Also geht es im Gespräch zwischen Susanne und Nicole erst einmal um das Nicht-Reisen – und natürlich um Corona.

Im Gespräch mit Susanne
Blood Sugar Lounge (BSL): Susanne, hattest Du Reisepläne, aus denen wegen Corona nun nichts wird?
Susanne Löw: Ja, hatte ich. Mein Buch „Zucker im Gepäck“ ist ja Anfang März nach langer Arbeit erschienen – danach wollte ich los, spätestens im April. Mein Ziel stand aber noch nicht fest, glücklicherweise hatte ich daher auch noch nichts gebucht oder ausgemacht …
BSL: Obwohl die Deutsche Diabetes Gesellschaft sagt, dass Menschen mit Diabetes ohne Begleiterkrankungen und mit stabiler Glukoseeinstellung nicht zu den Risikogruppen gehören: Machst Du Dir aufgrund des Diabetes Sorgen?
Susanne Löw: Klar habe ich mich am Anfang gefragt, was denn das alles konkret für mich als Diabetikerin bedeutet. Deshalb habe ich ja auch den Beitrag auf der Blood Sugar Lounge über das Statement der DDG geschrieben. Klarer Tenor ist dort: Kein höheres Infektionsrisiko, eine gute Blutzuckereinstellung hilft beim Infektionsfall, vorerkrankte Diabetiker sollten vorsichtiger sein und es drohen keine Diabetes-Medikamenten-Engpässe.
BSL: Hast Du mittlerweile spezielle Vorkehrungen getroffen?
Susanne Löw: Ich habe mich bei den Lieferanten von FreeStyle Libre und Omnipod informiert, ob dort Lieferschwierigkeiten erwartet werden, die vorerst Entwarnung gegeben haben. Und ich habe meinen Quartalsbedarf besorgt – inklusive Pennadeln und Einmalspritzen, falls ich die Therapie doch wechseln muss. Sollte man ja eh immer haben, aber ich hatte ausgerechnet vor Kurzem alte, abgelaufene Materialien entsorgt.
BSL: Irgendwann wird Reisen wieder möglich sein. Wohin würdest Du am liebsten als Erstes reisen?
Susanne Löw: Ich freue mich darauf, nach den Corona-Zeiten einen guten Freund in Marseille besuchen zu können. Und irgendwann will ich nochmal nach Indien – ein indischer Freund ist in dem Buch „Zucker im Gepäck“ auch zu sehen, und ich habe ihm versprochen, ihm eines Tages ein persönliches Belegexemplar vorbeizubringen…
Die Fragen hat Nicole gestellt.
Susannes Buch
Damit sich jeder, der jetzt zu Hause bleiben muss und Fernweh hat, schon jetzt gut vorbereiten kann: Susanne war schon in 56 Ländern und hat ihre weltweiten Erfahrungen in ihrem Buch „Zucker im Gepäck“ veröffentlicht.
Darin gibt sie viele Anregungen und ermutigt andere Menschen mit Diabetes, ebenfalls ihren Koffer zu packen. Ihr Motto: Wo ein Wille, da ein Weg. In 10 Kapiteln erzählt sie ganz praxisnah, wie das so ist, wenn man mit „Zucker im Gepäck“ um die Welt reist.

Außerdem bietet das Buch viele Services und Links. Dr. Weigel, niedergelassener Facharzt und Mannschaftsarzt des FC Augsburg, gibt zu jedem Kapitel seine ärztliche Expertise und ordnet Susannes Erfahrungen medizinisch ein. Erhältlich ist „Zucker im Gepäck“ im MedTriX-Shop.
Übrigens: Antje hat auf ihrem Blog „Süß, happy und fit“ bereits eine Rezension zu „Zucker im Gepäck“ geschrieben.
Susanne hat auch in der #BSLounge schon einige Geschichten zum Reisen mit Diabetes geteilt:
von Lena Schmidt
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Tag, 8 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Tag, 10 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Tag, 8 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
