- Behandlung
Stoffwechsel: Betazellen unter Beschuss
2 Minuten

Bei Typ-2-Diabetes kommt es zu Veränderungen der Betazellen und zur Insulinresistenz. Erstmals ist es Wissenschaftlern nun gelungen, diese pathologischen Vorgänge auf Basis von Untersuchungen des Metaboloms und Proteoms abzubilden.
Während bei Typ-1-Diabetes die Betazellen der Langerhans-Inseln im Pankreas zerstört werden und absoluter Insulinmangel auftritt, ist Typ-2-Diabetes von Insulinresistenz und Betazell-Dysfunktionen geprägt. Über die konkreten pathophysiologischen Vorgänge in Langerhans-Inseln während der Entstehung von Typ-2-Diabetes wussten Forscher bislang recht wenig. Dies liegt vor allem daran, dass die Langerhans-Inseln auf Grund ihrer Lage in der Bauchspeicheldrüse nur eingeschränkt zugänglich waren.
Untersuchung von Langerhans-Inseln in ihrer natürlichen Umgebung
„Unser Ansatz war, Langerhans-Inseln in ihrer natürlichen Umgebung in der Bauchspeicheldrüse zu untersuchen, also ohne Isolationsprozess und ohne die damit einhergehenden möglichen Artefakte (künstliche Veränderung oder Abwandlung vom natürlichen Zustand; Anm. d. Red.)“, so Dr. Michaela Aichler , die stellvertretende Leiterin der Abteilung Analytische Pathologie (AAP) am Helmholtz Zentrum München.
Für ihre Experimente, deren Ergebnisse im Fachmagazin Cell Metabolism erschienen sind, setzte sie die hochauflösende bildgebenden Massenspektrometrie (MALDI Imaging) ein. Mit Hilfe der Technik kann die Verteilung von Stoffwechselprodukten (Zellmetaboliten) und Proteinen direkt in Gewebeschnitten untersucht werden.
Fettsäuren beeinflussen Synthese und Sekretion von Insulin
„Im Mausmodell zeigte sich eine gestörte Balance in der Insulinsynthese und Ausschüttung von Insulin“, ergänzt Prof. Dr. Axel Karl Walch, Leiter der AAP. „Dieser neue, bislang unbekannte Mechanismus führt zur Beta-Zell-Dysfunktion im Verlauf von Typ-2-Diabetes.“
Fettsäureester reichern sich schon früh bei der Entstehung eines Typ-2-Diabetes an und behindern die Insulinsynthese. Gleichzeitig werden andere Fettsäuren akkumuliert, die eine Ausschüttung von Insulin fördern. Die Beta-Zellen haben somit nicht mehr genügend Insulin, und ihre Funktion kann nicht mehr aufrechterhalten werden.
Die Daten wurden mit einer speziellen statistischen Vorgehensweise in funktionelle Netzwerke und Stoffwechselwege übersetzt. Untersuchungen in Zellkulturexperimenten führten zu einem funktionellen Verständnis der Veränderungen. Zusätzliche Experimente mit menschlichen Langerhans-Inseln konnten die Relevanz des neu entdeckten Mechanismus für die Humanmedizin bestätigen.
Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 3 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 20 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße