- Behandlung
#T1Diabetesbarcamp45plus in Frankfurt
2 Minuten

Sich austauschen, Strategien für die Zukunft entwickeln und dabei selbst alle Themen festlegen – das können alle Menschen mit Typ-1-Diabetes über 45 Jahre beim #T1Diabetesbarcamp45plus. Veranstalter des ersten Barcamps für ältere Typ-1-Diabetiker ist der Kirchheim-Verlag, zu dem auch die Internet-Community Blood Sugar Lounge gehört. Stattfinden wird das neuartige Live-Forum, bei der Austausch untereinander im Vordergrund steht, am 27. Oktober 2018 in Frankfurt am Main.
In der Blood Sugar Lounge (BSL), einer innovativen Online-Community, schildern Menschen mit Diabetes ihre Erfahrungen und tauschen sich untereinander aus. Über die Online-Kontakte hinaus gibt es immer wieder den Wunsch, sich auch in der realen Welt zu treffen. Deshalb wurde 2017 mit der Blood Sugar Lounge als Gastgeber und dem Kirchheim-Verlag als Veranstalter 2017 mit großem Erfolg mit dem #Diabetesbarcamp ein neuartiges Live-Forum etabliert.
2018 gibt es nun erstmals ein Barcamp speziell und exklusiv für Menschen mit Typ-1-Diabetes über 45 Jahre. Unterstützer dieses Barcamps ist das Unternehmen Sanofi-Aventis Deutschland.
Was ist ein Barcamp?
Auf einer klassischen Konferenz stehen die Themen im Vorhinein fest. Für ein Barcamp („bar“ ist in der Informatik die Bezeichnung für eine Variable) charakteristisch ist hingegen die Offenheit: Es gibt ein übergeordnetes Thema – hier den Typ-1-Diabetes bei Menschen über 45 Jahren. Aber es gibt keine vorher festgelegten Sessions; die Teilnehmer gestalten das Programm selbst, und zwar live vor Ort. Im Vordergrund der Sessions stehen nicht die Vorträge einzelner Personen, vielmehr lernen alle Teilnehmer voneinander und tauschen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus.
Was passiert beim #DiabetesBarcamp?
Zu Beginn präsentieren alle, die eine eigene Session anbieten möchten, ihre Ideen. Themen, die sich in den Sessions des #T1Diabetesbarcamp45plus wiederfinden könnten, sind zum Beispiel:
- Verändert sich die Diabetestherapie im Alter? Wie können Ältere die neuen technischen Möglichkeiten für sich nutzen?
- Wer kann helfen, wenn das Diabetes-Management alleine nicht mehr zu bewältigen ist?
- Wie lassen sich Folgeerkrankungen verhindern, aufhalten, behandeln?
- Wie kann man sich mit anderen Betroffenen vernetzen und sich gegenseitig helfen?
Die Impulsvorträge zweier Diabetes-Expertinnen können die Barcamp-Teilnehmer zu weiteren Ideen für Session-Themen anregen.
Das #T1Diabetesbarcamp45plus in Kürze
Eingeladen sind alle Menschen mit Typ-1-Diabetes über 45 Jahre, die ihre Zukunft mit dem Diabetes aktiv gestalten und mit Gleichgesinnten darüber diskutieren möchten. Hier die Details:
Ort: Flowcation in Frankfurt am Main
Termin: Samstag, 27. Oktober 2018, 9.00 – 17.30 Uhr
Teilnehmerzahl: 60 (Menschen mit Typ-1-Diabetes über 45 Jahre)
Veranstalter: Kirchheim-Verlag
Gastgeber: Blood Sugar Lounge
Unterstützer: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Tickets für das #T1Diabetesbarcamp45plus gibt es im Kirchheim-Shop – so lange der Vorrat reicht. Ein Ticket kostet 10 Euro; Mittagessen, Getränke, Kaffee und Snacks sind inklusive.
von Nicole Finkenauer
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße