Tresiba ab 1. Dezember 2018 wieder verfügbar

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© fotolia - Thomas Reimer
Tresiba ab 1. Dezember 2018 wieder verfügbar

Nach der Ankündigung im September zur Wiedereinführung von Tresiba (Insulin degludec) in Deutschland steht nun auch das Datum fest: Das Unternehmen Novo Nordisk hat heute bekanntgegeben, dass es das Basalinsulinanalogon am 1. Dezember 2018 wieder auf den deutschen Markt zurückbringen wird.

Wie bereits im September angekündigt wurde, wird Insulin degludec (Handelsname Tresiba) noch in diesem Jahr wieder auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Nun steht auch das genaue Datum fest: Am 1. Dezember 2018 wird der Hersteller Novo Nordisk das Basalinsulin auch hierzulande wieder vertreiben.

„Mit der Rückkehr von Insulin degludec reagieren wir auf den nach wie vor bestehenden medizinischen Bedarf an Therapieoptionen in der Versorgung von Menschen mit Diabetes hinsichtlich einem möglichst geringen Risiko für Unterzuckerungen. Gleichzeitig beantworten wir damit die anhaltend hohe Nachfrage seitens der Ärzte und Patienten in Deutschland“, begründet Tina Abild Olesen, Geschäftsführerin Novo Nordisk Deutschland diesen Schritt.

Geringere Unterzuckerungsrate bei Patienten mit Typ-1-Diabetes

Unterstützt wird die Wiedereinführung durch neuere Studiendaten, die seit der Vertriebseinstellung in Deutschland veröffentlicht wurden: So belegen zwei pharmakologische Studien bei Patienten mit Typ-1-Diabetes, dass Insulin degludec eine um etwa das 4-fache geringere Variabilität des Glucose senkenden Effekts von Tag-zu-Tag erreicht im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml und auch im Vergleich zu Insulin glargin 300 E/ml.

Bei Patienten mit mindestens einem Risikofaktor für Unterzuckerungen erfolgte mit Insulin degludec in einer klinischen Studie eine Reduktion schwerer oder bestätigter symptomatischer Unterzuckerungen um 11 Prozent, nächtlicher symptomatischer Unterzuckerungen um 36 Prozent und schwerer Unterzuckerungen um 35 Prozent in der Erhaltungsphase (Wochen 17 bis 32) im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml.

Unterzuckerungen auch bei Typ-2-Diabetes unter Tresiba seltener

Die bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und einem hohen kardiovaskulären Risiko durchgeführte DEVOTE-Studie zeigte eine um 40 Prozent reduzierte Rate schwerer Unterzuckerungen und eine um 53 Prozent verringerte Rate an nächtlichen schweren Unterzuckerungen.

Die Ergebnisse einer Studie unter Federführung von Dr. Carol Wysham zeigten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und mit mindestens einem Risikofaktor für Unterzuckerungen mit Insulin degludec während der Erhaltungsphase (Wochen 17 bis 32) eine Reduktion symptomatischer Unterzuckerungen insgesamt um 30 Prozent und nächtlicher symptomatischer Unterzuckerungen um 42 Prozent gegenüber Insulin glargin 100 E/ml. Schwere Unterzuckerungen konnten numerisch, aber nicht statistisch signifikant vermindert werden.


Quelle: Presseinformation von Novo Nordisk | Redaktion

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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