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Typ-1-Diabetes: steigende Zahlen in Europa
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In Europa nimmt die Zahl der Typ-1-Diabetes-Diagnosen jährlich im Durchschnitt um 3,4 Prozent zu. Dabei gibt es regionale Unterschiede. Ein Forscherteam wertete die Daten des EURODIAB-Registers aus, welches seit 1989 die Typ-1-Diabetes-Neuerkrankungen in 22 Ländern beobachtet.
Angaben zu Typ-1-Diabetes von 84.000 Kindern an 26 europäischen Zentren aus 22 Ländern, gesammelt in den Jahren von 1989 bis 2013: Dies ist der Datenpool, auf den das europäische Typ-1-Diabetes-Register EURODIAB zurückgreifen kann. Die aktuelle Auswertung, deren Ergebnisse im Fachjournal „Diabetologia“ veröffentlicht wurden, zeigt: In allen europäischen Ländern nahmen in diesem Zeitraum die Typ-1-Diabetes-Fälle bei Kindern im Alter bis zu vierzehn Jahren zu:
- Am schnellsten stiegen die Erkrankungszahlen in Polen, pro Jahr um 6,6 Prozent.
- Die geringste Zunahme hatte Spanien: hier stieg die Anzahl der Neuerkrankungen jährlich nur um 0,5 Prozent.
- Für Deutschland liegen Daten aus Sachsen (jährlicher Anstieg um 4,4 Prozent), Baden-Württemberg (jährlicher Anstieg um 4,1 Prozent) und aus Nordrhein-Westfalen (jährlicher Anstieg um 2,6 Prozent) vor.
- Im europäischen Durchschnitt wuchs die Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr um 3,4 Prozent.
In vier Regionen (Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Oxford/England, Schweiz) stieg die Rate der Typ-1-Diabetes-Neuerkrankungen nicht gleichmäßig an von Jahr zu Jahr, sondern zeigt eine wellenförmige Regelmäßigkeit über vier Jahre. Eine Erklärung für diesen Zyklus wurde bisher nicht gefunden, so die Autoren.
Stehen Infektionen in Zusammenhang mit der Diagnose von Typ-1-Diabetes?
Möglicherweise hänge das Auf und Ab der Neudiagnosen mit Infektionen zusammen. Sie könnten zwar nicht die Entwicklung der Autoimmunerkrankung, aber die Diagnose von Typ-1-Diabetes beschleunigen, spekulieren die Autoren. Ähnliche Vierjahreszyklen seien beispielsweise von der Masern-Erkrankung bekannt, bevor diese Virusinfektion durch Impfungen zurückgedrängt wurde.
Wissenschaftlerteams weltweit bringen bei Menschen mit der entsprechenden genetischen Veranlagung verschiedene Umweltfaktoren mit dem Ausbruch von Typ-1-Diabetes in Verbindung. Weitere Studien sind jedoch nötig, um die Zusammenhänge genauer zu belegen.
Quelle: Diabetesinformationsdienst München
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 16 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 16 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
