- Behandlung
Umfrage-Ergebnisse: So informieren Sie sich
3 Minuten

„Wie informieren Sie sich über Diabetes?“ Darüber haben wir in der April-Ausgabe eine große Umfrage gestartet. Die Redaktion des Diabetes-Journals freut sich sehr darüber, dass so viele – nämlich über 1.200 Menschen – daran teilgenommen haben. Vielen Dank an alle Teilnehmer! Nun ist die Auswertung da, und natürlich möchten wir mit Ihnen die interessantesten Ergebnisse teilen.
Gerade, wenn es um Informationen rund um das Thema Diabetes geht, sollten die Quellen verlässlich und vertrauenswürdig sein. Deshalb wollten wir von den Lesern des Diabetes-Journals und den Nutzern unseres Portals www.diabetes-online.de wissen, welchen Quellen sie vertrauen und welche Informationsquellen sie nutzen.
Die drei „Schönkost“-Bücher haben gewonnen: Reinhild J., Verena W. und Julia H. Die drei haben selbstverständlich auch noch die Chance, ein Samsung-Tablet zu gewinnen, das unter den Teilnehmern aller Diabetes- Journal-Umfragen 2019 verlost wird.
Bei der Frage nach den Informationsquellen konnten die Teilnehmer mehrere Angaben machen, und es zeigt sich, dass Zeitschriften, Bücher, Broschüren hier das Rennen machen, dicht gefolgt vom Arzt und seinem Team und Internetportalen.
Auch andere Diabetiker werden als Informationsquelle geschätzt – 36 Prozent zählen auf andere Betroffene (im persönlichen Kontakt oder über soziale Medien). Das zeigt, dass die Teilnehmer der Umfrage sich breit informieren und sich in der Regel nicht nur auf eine Art der Information verlassen.
Welche Themen interessieren besonders?
Und für welche Themen aus dem Bereich Diabetes interessieren sich die Teilnehmer am meisten? Auch hier war es möglich, mehrere Themen auszuwählen.
Beliebte Themenbereiche für Informationen über Diabetes
| 1. Forschung 2. Diabetestechnologie 3. Ernährung 4. Alltag mit Diabetes/Tipps für den Alltag | 5. Informationen zu meinem Diabetes-Typ 6. Recht und Soziales 7. psychologische Aspekte 8. Diabetes bei Kindern |
Vier Themen sind fast gleichauf: 73 Prozent haben die Forschung genannt, 71 Prozent der Teilnehmer möchten in der Diabetestechnologie auf dem Laufenden bleiben, 68 Prozent möchten sich über die Ernährung bei Diabetes informieren, und 67 Prozent sind an Alltagstipps interessiert. Es gibt also ein sehr breites Interessenspektrum; nach den Top 4 folgen Informationen zu meinem Diabetestyp (von 58 Prozent genannt) und Recht und Soziales (42 Prozent).
Als Informationsquellen (für das Thema Diabetes) nutze ich …

Informieren sich die Teilnehmer am Bildschirm über Diabetes oder tauschen sich digital darüber aus, so nutzen sie vor allem ihr Smartphone (Anteil: 54 Prozent), dicht gefolgt von PC und Laptop. Was geschieht in der digitalen Welt? Ein Austausch mit anderen findet dort vor allem bei Facebook statt (17 Prozent tauschen sich dort aus), viele sehen aber auch die Vorteile der realen Welt: 35 Prozent der Befragten geben an, dass sie mit Freunden, die auch Diabetes haben, über die Erkrankung sprechen.
Kanäle für den Austausch über Diabetes

Wer hat mitgemacht?
Unter den über 1.200 Teilnehmern waren 45 Prozent Frauen und 55 Prozent Männer. 48 Prozent gaben an, dass sie Typ-1-Diabetes haben, ebenso 48 Prozent sagten, sie haben Typ-2-Diabetes (Rest: anderer Diabetestyp). 67 Prozent der Teilnehmer behandeln ihren Diabetes mit Insulin. Aus der Altersverteilung ist ersichtlich, dass besonders viele (41 Prozent) aus der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen mitgemacht haben.
von Nicole Finkenauer
Redaktiojn Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (8) Seite 12-13
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 9 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 3 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße