Warum Diabetes über einen Finger-Piks hinaus geht – Part 2

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Warum Diabetes über einen Finger-Piks hinaus geht – Part 2

 

Unbenannt

Gedanken an Folgekomplikationen

Nervenschäden, Nierenversagen, Blindheit… all das gehört zu den möglichen Folgekomplikationen, die im Laufe des Diabetes auftreten können. Müssen nicht, können aber. Für mich besonders quälend: Den Folgekomplikationen ist es relativ egal, wie gut man sich nun kümmert oder nicht kümmert, denn nicht nur die Blutzuckerwerte, sondern auch die Genetik spielt hier eine große Rolle. Es gibt Diabetiker mit sahnemäßigen Blutzuckerwerten, die aber bereits Folgekomplikationen haben. Und es gibt Diabetiker, die sich in ihrem Leben nie wirklich um ihren Diabetes gekümmert haben und keinerlei Komplikationen haben. En Gefühl von Machtlosigkeit.

 

Sich mit Fehlinformationen im Netz auseinandersetzen müssen

Zucker macht Diabetes. Und Fett natürlich auch. Alle Diabetiker sind dick und faul. Bla Bla Bla… die vielen Fehlinformationen, die im Netz besonders über Typ-1-Diabetes kursieren, sind nicht nur völlig überflüssig, sondern können langfristig auch belastend sein. Sich immer rechtfertigen zu müssen, dass man nicht dieselbe Krankheit hat wie Großmutter Piepenbrink von nebenan und man auch nicht als Kind zu viele Süßigkeiten gefuttert hat, hängt mir zum Hals raus.

Sehr beliebt ist auch, sämtliche Essensbilder im Netz mit Diabetes zu taggen. #Diabetes

 

Ein komplettes Organ ersetzen zu müssen

Klingt komisch, ist aber so. Als Diabetiker bleibt einem quasi nichts übrig, als sich tagtäglich zu überlegen, was wohl die liebe Bauchspeicheldrüse tun würde, wenn sie denn noch richtig funktionieren würde. Ein Schokoriegel zwischendurch, was würde die Bauchspeicheldrüse tun? Danach ein strammer Spaziergang, was würde die Bauchspeicheldrüse tun? Think like a Pancreas eben.

 

Selbstvorwürfe wegen schlechter Blutzuckerwerte

Gute Blutzuckerwerte stimmen fröhlich, schlechte hingegen können manchmal ganz schön an der Substanz nagen. Oft machen wir Diabetiker uns Vorwürfe, an schlechten Blutzuckerwerten selber schuld zu sein. Habe ich mein Insulin falsch berechnet, zu viel gegessen, nicht richtig auf meinen Diabetes geachtet? Klar, wir können die Blutzuckerwerte weitgehend selber beeinflussen. Aber unser Körper ist nun mal keine Maschine und reagiert nicht immer gleich. Selbstvorwürfe, man habe versagt, können quälend sein. Nicht umsonst sind Depressionen unter Diabetikern häufig verbreitet.

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  • kety22 postete ein Update vor 4 Tagen, 3 Stunden

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • moira antwortete vor 14 Minuten

      Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 3 Tagen

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  • florahdo postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

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    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂