- Behandlung
Zurück auf Null– geht das bei Typ-2-Diabetes?
2 Minuten
„Sagen Sie Tschüss zu Ihrem Diabetes!“: eine gewagte Aufforderung im Vorwort des Buchs „Diabetes zurück auf Null“. Dies ist sicherlich ein Statement, das die Leser neugierig macht und dazu verleitet, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
In seinem Buch “Diabetes – zurück auf Null”, das im TRIAS-Verlag erschienen ist, zeigen der Arzt und Präventivmediziner Dr. Johannes Scholl und die Ökotrophologin Bettina Snowdon anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse das Konzept, wie man mit Ernährung und Sport den Typ-2-Diabetes verhindern und ihn wieder in Remission bringen, also die Glukosewerte langfristig normalisieren kann.
Um die Volkskrankheit Diabetes besser veranschaulichen zu können, gehen die Autoren zunächst auf die Datenlage ein. Demnach sei bei mehr als 8 Millionen Menschen in Deutschland ein Typ-2-Diabetes bekannt. Hinzu komme eine Dunkelziffer von 2 Millionen. Studien prognostizierten, dass im Jahr 2040 12,3 Millionen Menschen in Deutschland einen Typ-2-Diabetes haben würden.
Dr. Johannes Scholl ist Facharzt für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Sportmedizin. Er ist Gründer von “Prevention First”, einem Praxisverbund für Präventivmedizin (vorbeugende Medizin). Die Ernährungsberatung von Menschen mit Prädiabetes und Diabetes gehört zu seinen Schwerpunkten.
In ihrem Buch plädieren die Autoren für eine personalisierte Behandlung des Typ-2-Diabetes nach Subtypen. Diese werden kompakt und übersichtlich vorgestellt. Die Einteilung wird vor allem über das Ausmaß der Insulinresistenz bzw. der Störung der Insulinproduktion bestimmt. “Ihren HOMA-Index sollten Sie kennen! Je ausgeprägter die Insulinresistenz ist, umso strenger muss die Reduktion der Kohlenhydrate in der Ernährung sein. Und je schwerer die Insulinproduktion gestört ist, umso wichtiger wird der Sport!”, heißt es im Buch.
Im praktischen Teil wird das Programm zur “Diabetesrückbildung” offenbart. Es wird gezeigt, wie man das richtige Sportprogramm und die Low-Carb-Ernährung am besten in den Alltag integrieren kann. Abhängig von der Diabetes-Subgruppe sollte das Sportprogramm mit Ausdauer- und Krafttraining individuell gestaltet werden. Low Carb sei die optimale Ernährung, um die Rückbildung des Diabetes zu unterstützen.
Das Buch gibt aufschlussreiche Ansätze in der personalisierten Behandlung des Typ-2-Diabetes wieder. Insbesondere sind Themen wie der menschliche Zuckerstoffwechsel, die Mechanismen der Insulinwirkung und die Insulinresistenz einfach und verständlich erklärt. Die Autoren möchten, dass die Leserinnen und Leser verstehen, wie gefährlich der Teufelskreis von hohen Insulinspiegeln und Leberverfettung ist und wie sie eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun können. Durch einen gesunden Lebensstil mit Ernährungsumstellung und Sport sei dies möglich. Es ist erkennbar, dass die Autoren sich mit Ernährungsstudien kritisch beschäftigt haben und auch jede Aussage mit Studien belegen können.
In diesem motivierenden und praktischen Ernährungsratgeber mit über 90 abwechslungsreichen, bunten und dabei genussreichen Rezepten zeigen die Autoren, wie eine Ernährungsumstellung gelingen kann. Die Rezeptauswahl ist breit gefächert. Es sind viele herzhafte sowie süße Speisen vorhanden. Zudem ist etwas für jede Tageszeit dabei, Aufstriche und auch Snacks. Das Buch macht Lust auf Kochen und ist für Menschen mit und ohne Diabetes eine Bereicherung.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (2) Seite 41
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 1 Tag
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55-
crismo antwortete vor 5 Tagen, 14 Stunden
Hi Thomas 🙂
Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!
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thomas55 antwortete vor 5 Tagen, 13 Stunden
@crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.
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