- Behandlung
Zuviel Fett befeuert chronische Entzündung im Körper
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Entzündungsreaktionen im Fettgewebe können eine Reihe von Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Gefäßschäden, und auch Krebsentstehung begünstigen. Wissenschaftler der Universität Ulm fanden nun heraus, dass das Hormon Neuropeptid FF helfen kann, entzündungsbedingte Gewebeschäden zu verhindern. Die Autoren sehen darin neue Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Folgen von starkem Übergewicht.
Die Fresszellen des Immunsystems, sogenannte Makrophagen, patrouillieren ständig durch die verschiedenen Gewebe des Körpers und entsorgen Krankheitserreger und Zellabfälle, die bei Stoffwechselprozessen anfallen. Bei stark erhöhtem Fett-Anteil und damit verbundenen freigesetzten Substanzen im Körper stoßen die Ordnungshüter an ihre Grenzen. Sie senden dann kontinuierlich Gefahrensignale aus und rufen so Entzündungsprozesse im Körper hervor.
Es kommt zu Zellschädigungen und daraus resultierend zu weiteren Stoffwechselstörungen, die wiederum entzündliche Reaktionen befeuern können. Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Atherosklerose oder Lebererkrankungen können die Folge sein. Auch bei der Entwicklung von Krebszellen spielen Entzündungsprozesse im Fettgewebe eine Rolle.
Hormon regt Erneuerung der Fresszellen an
Die Wissenschaftler untersuchten nun die Funktion des Hormons Neuropeptid FF genauer, welches bekannt für seine schmerzstillende und appetitzügelnde Wirkung ist. Im Tierversuch zeigte sich, dass der Spiegel dieses Hormons bei schlanken Tieren besonders hoch ist, oder wenn die Nahrungszufuhr eingeschränkt wurde. Ein hoher Neuropeptid FF Level regt die Selbsterneuerung der Makrophagen im Fettgewebe an und führt dazu, dass die vormals entzündungsauslösenden Makrophagen durch unschädliche Immunzellen ersetzt wurden.
Diese Regulation ist bei sehr hohem Fett-Anteil des Körpers gestört. Dann liegen nur niedrige Spiegel des Hormons vor. Durch Zugabe des Neuropeptid FF im Experiment normalisierte sich der Zellstoffwechsel und die entzündlichen Prozesse im Gewebe gingen zurück.
Diese Ergebnisse, veröffentlicht im Magazin Journal of Clinical Investigation seien ein guter Ausgangspunkt, neue Behandlungsstrategien gegen die Folgen von schwerem Übergewicht, auch Adipositas genannt, zu entwickeln, so die Forscher. Weltweit steigen die Zahlen der Menschen, die an schwerem Übergewicht leiden. Ließe sich hier effektiver eingreifen, würden auch die Zahlen der von chronischen Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Gefäßerkrankungen Betroffenen sinken.
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kleisen postete ein Update vor 8 Stunden, 32 Minuten
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück