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Zeiten ändern sich: Das Leben nach dem Fußball
4 Minuten
Vielleicht war die Tür auch schon zu, nachdem ich mich für ein Auslandsstudium und gegen den Schritt in den heimischen Männerfußball entschieden hatte.

Dieses Bild ist in meinem ersten Jahr in San Jose entstanden, zu Beginn des zweiten Studienjahres in den USA.
Im Nachhinein spielt das eigentlich keine Rolle mehr. Ich betrachte mich selbst als Realist mit leichten optimistischen Neigungen. Fakten sind mir lieber als Vermutungen und Thesen. Fakt ist, dass es für jeden, der über einen längeren Zeitraum viel Kraft und Leidenschaft in den Sport gesteckt hat, auch ein „Leben danach“ gibt.
Ein neue Aufgabe: Botschafter für Aufklärung und Prävention
In meinem Fall bestand dieses Leben zunächst daraus, erfolgreich mein Bachelor-Studium an der San Jose State University in Kalifornien abzuschließen. Nebenbei verdiente ich mir als Torwarttrainer ein bisschen Geld dazu und konnte so zumindest teilweise dem Fußball treu bleiben.

Der Junge neben mir ist ein Nachwuchstorwart, den ich seit etwa 1 ½ Jahren privat (im Einzeltraining) trainiere.
Darüber hinaus begann ich, auch in der amerikanischen Diabetes-Community aktiv zu werden. Bereits seit Sommer 2015 bin ich Teil des Team Type 1, einer amerikanischen Organisation, die sich für die Aufklärung und Prävention des Diabetes einsetzt. Diabetische College-Sportler wie ich, die „Global Ambassadors“, treten dabei als Botschafter des Sports auf. In meinem letzten Semester arbeitete ich erstmals auch mit der ADA, der „American Diabetes Association“, zusammen. Gemeinsam organisierten wir einen Fußballtag für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes.

Beim Fußballtag für Kinder und Jugendliche mit Typ der American Diabetes Association.
Veränderung auf vielen Ebenen
Diesen Sommer werde ich für ein wenig Erholung nutzen und den Akku wieder aufladen. Anschließend habe ich ohnehin erstmal keine Zeit, mehrmals die Woche Fußball zu spielen: Ab September stürze ich mich in ein neues Abenteuer, ein Master-Studium an der Stanford University. Sie ist eine der renommiertesten Universitäten der USA und genießt auch über die Landesgrenzen hinaus einen guten Ruf. In einer kleinen Gruppe von lediglich 12 Studenten widmen wir uns dann dem „multimedia storytelling and data journalism“ – einer etwas moderneren Art des Journalismus. Dabei entstehen Artikel und Storys, die multimedial verbreitet werden können, viele interessante Statistiken enthalten und die Kreativität anregen.

Campusbesichtigung in Stanford.
Zeiten ändern sich. Auch der Journalismus hat sich verändert. Er hat sich an die Medienlandschaft angepasst. Printmedien wie Zeitungen und Magazine verlieren teilweise an Bedeutung oder verlagern sich in die Online-Welt. Egal ob der „Kicker“, die „FAZ“ oder die „New York Times“ – sie alle sind auf mobilen Geräten im Netz mindestens genauso präsent wie auf dem Papier. Heute kann man sich ein Leben ohne Internet und Smartphone kaum noch vorstellen.
Die Zukunft der Diabetestherapie
Wie meine berufliche Zukunft aussehen wird, das kann ich noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Es gibt zu viele Variablen. Wenn es jedoch um meine Diabetestherapie geht, bin ich kein Fan von Ungewissheit und großen Umstellungen. Schon vor zwei Jahren, als ich erstmals ein CGM-System zur Probe trug, war ich zunächst skeptisch. Bereits einen Tag später wollte ich das CGM nicht mehr hergeben. Anfang Juli stand erneut eine Veränderung meiner Therapie an – der Umstieg auf eine Insulinpumpe.

Anfang Juli bin ich auf eine Insulinpumpe umgestiegen.
Ich wurde vom „Penner“ zum „Pumper“. Ganze sieben Jahre lang hatte ich mich vor einer Pumpe gescheut, mich geweigert, etwas an der Therapieform mit Pen zu ändern, solange meine Werte stimmten. Zum Teil auch deshalb, weil ich mir als Fußball-Torwart im Leistungssport nicht vorstellen konnte, dass das Tragen einer Pumpe überhaupt realisierbar wäre. Die Animas Vibe habe ich inzwischen seit knapp zwei Monaten und bin mittlerweile von den Vorzügen einer Pumpentherapie restlos überzeugt.
Aber so ist das eben mit den Veränderungen. Sie gehören zum Leben und sind selten vorhersehbar. Früher waren Insulinpumpen so groß wie ein Rucksack. Heute passen sie in jede Hosentasche.
Was meint ihr? Wie wird sich die Diabetestherapie in Zukunft verändern? Ist das „Closed-Loop“ bis 2030 Realität? Oder ist Diabetes dann sogar schon heilbar? Was würdet ihr euch an Neuerungen wünschen? Diskutiert mit auf der Blood-Sugar-Lounge!
Bis bald, euer Felix!
— auch auf thegermandiabetic.com
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lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 17 Minuten
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

