Ab ins Beet – gelenkschonend gärtnern

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Ab ins Beet – gelenkschonend gärtnern

Ganz gleich, ob Garten oder Balkon: Alles blüht in seiner schönsten Pracht und braucht besonders viel Aufmerksamkeit. Unkraut zupfen, Früchte ernten, Rasen trimmen: Sommerzeit ist Hochzeit im Garten. Damit es nicht zu sehr auf die Gelenke geht, haben wir praktische Tipps für Sie.

Sommersonne draußen im Garten: schnell etwas von A nach B umsetzen, Unkraut jäten, trockene Blätter von der Hecke zupfen. Was als kurzes “mal eben in den Garten gehen” anfängt, endet oft in Stunden. An sich Alltagsbewegung im besten Sinn. Bevor es aber an die Gartenarbeit geht, sollte Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 auf die Haut. Auch wichtig: Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Gartenhandschuhe. Und vorab kurz lockern und aufwärmen:

Lockern Sie sich vorher

Das erhöht die Durchblutung der Muskeln und erleichtert Arbeiten in einseitiger Haltung. Dazu ein paar Minuten auf der Stelle gehen, Knie dabei abwechselnd etwas höher zur Brust ziehen. Arme locker kreisen, nach vorne und hinten schwingen. Ein paar Kniebeugen machen und kurz auf einem Bein die Balance halten. Oft verharrt man stundenlang in der Hocke oder auf den Knien.

Beim Hocken entsteht eine erhöhte Druckwirkung auf Kniegelenke. Bleibt man lange in dieser gebeugten Position, werden Oberschenkelmuskeln maximal gedehnt, es entsteht ein hoher Druck im Gleitlager der Kniescheibe. Gleichzeitig verliert der Knorpel im Gelenk seine Flüssigkeit. Man fühlt sich steif – das ist typisch, sagen Experten der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA).

Wer bereits eine Verletzung am Knie oder Arthrose hat, sollte nicht zu lange in einer Haltung bleiben. Unter die Knie gehört ein weiches Polster, zum Beispiel aus Schaumstoff. Auch kleine Böckchen, die man zum Yoga verwendet, passen: Viele Arbeiten lassen sich im Sitzen auf einem kleinen Schemel problemlos erledigen.

Im Garten ist es sinnvoll, immer wieder die Richtung zu wechseln. Dabei abwechseln zwischen Stehen, auf Knien und in der Hocke. Das ist gut für den Rücken und schützt vor Muskelkater. Neben regelmäßigem Wechsel der Position sind auch zwischendurch Lockerungsübungen sinnvoll. Rückenschonend zu arbeiten, klappt zudem mit passenden Gartengeräten:

Das passende Gartengerät …

Ganz gleich, ob Unkrautstecher, Greifer, Kultivator oder Grubber: Alles gibt es heute mit längenverstellbarem Stiel. Und wenn es doch mal zu lange in einer Position auf der Erde zuging, stehen Sie besser nicht abrupt auf. Stützen Sie sich am besten auf einem Hocker oder etwas Festem ab, verlagern ein Bein nach vorne und drücken sich darauf hoch. Bei Schmerzen in Knien und Beinen helfen Quarkwickel, ein Päuschen sowie ein kaltes Getränk, um die Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen. Na, dann auf in den Garten.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2015; 64 (8) Seite 73

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂