Ab ins Beet – gelenkschonend gärtnern

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© castillo bermudez - Fotolia.com
Ab ins Beet – gelenkschonend gärtnern

Sommersonne draußen im Garten: schnell etwas von A nach B umsetzen, Unkraut jäten, trockene Blätter von der Hecke zupfen. Was als kurzes "mal eben in den Garten gehen" anfängt, endet oft in Stunden. An sich Alltagsbewegung im besten Sinn. Bevor es aber an die Gartenarbeit geht, sollte Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 auf die Haut. Auch wichtig: Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Gartenhandschuhe. Und vorab kurz lockern und aufwärmen:

Lockern Sie sich vorher

Das erhöht die Durchblutung der Muskeln und erleichtert Arbeiten in einseitiger Haltung. Dazu ein paar Minuten auf der Stelle gehen, Knie dabei abwechselnd etwas höher zur Brust ziehen. Arme locker kreisen, nach vorne und hinten schwingen. Ein paar Kniebeugen machen und kurz auf einem Bein die Balance halten. Oft verharrt man stundenlang in der Hocke oder auf den Knien.

Beim Hocken entsteht eine erhöhte Druckwirkung auf Kniegelenke. Bleibt man lange in dieser gebeugten Position, werden Oberschenkelmuskeln maximal gedehnt, es entsteht ein hoher Druck im Gleitlager der Kniescheibe. Gleichzeitig verliert der Knorpel im Gelenk seine Flüssigkeit. Man fühlt sich steif – das ist typisch, sagen Experten der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA).

Wer bereits eine Verletzung am Knie oder Arthrose hat, sollte nicht zu lange in einer Haltung bleiben. Unter die Knie gehört ein weiches Polster, zum Beispiel aus Schaumstoff. Auch kleine Böckchen, die man zum Yoga verwendet, passen: Viele Arbeiten lassen sich im Sitzen auf einem kleinen Schemel problemlos erledigen.

Im Garten ist es sinnvoll, immer wieder die Richtung zu wechseln. Dabei abwechseln zwischen Stehen, auf Knien und in der Hocke. Das ist gut für den Rücken und schützt vor Muskelkater. Neben regelmäßigem Wechsel der Position sind auch zwischendurch Lockerungsübungen sinnvoll. Rückenschonend zu arbeiten, klappt zudem mit passenden Gartengeräten:

Das passende Gartengerät …

Ganz gleich, ob Unkrautstecher, Greifer, Kultivator oder Grubber: Alles gibt es heute mit längenverstellbarem Stiel. Und wenn es doch mal zu lange in einer Position auf der Erde zuging, stehen Sie besser nicht abrupt auf. Stützen Sie sich am besten auf einem Hocker oder etwas Festem ab, verlagern ein Bein nach vorne und drücken sich darauf hoch. Bei Schmerzen in Knien und Beinen helfen Quarkwickel, ein Päuschen sowie ein kaltes Getränk, um die Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen. Na, dann auf in den Garten.KM


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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • calvin240 antwortete vor 3 Tagen

      Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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