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Auf dem Sprung – Bewegung in den dunklen Monaten
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Ob Homeoffice oder nicht: Der Bewegungsradius und die Quantität von sportlichen Aktivitäten hat sich durch Corona für viele Menschen stark verringert. In den vergangenen Monaten konnte man – insbesondere in den sozialen Medien – zwei unterschiedliche Umgangsweisen mit dem Lockdown beobachten: Es gibt die Menschen, die sich unheimlich viele persönliche Challenges suchen, um einen Rhythmus für diese Zeit zu finden, und diejenigen, die all ihre Energie dafür aufwenden müssen, die Krise überhaupt irgendwie zu überstehen. Was kann man da also überhaupt noch tun, um sich in einem Wohlfühl-Rahmen und Corona-konform zu bewegen?
Es geht nicht um „höher, schneller, besser“
Jede*r befindet sich in einer anderen psychischen und physischen Verfassung und dennoch: Bewegung tut meistens gut! Darum wollen wir möglichst vielfältige Blickwinkel und Ideen mit euch teilen und gemeinsam herausfinden, wie wir Bewegung und dadurch Abwechslung in die dunklen Monate bekommen.
Dass Bewegung auch zu einem stabileren Blutzuckerspiegel beiträgt, habt ihr wahrscheinlich selbst schon einmal bemerkt. Dennoch wissen wir natürlich, dass der Diabetes einem gerade bei sportlichen Betätigungen auch gerne einen Strich durch die Rechnung macht: Nach einer „Hyper“ oder „Hypo“ ist einfach nicht viel Kraft für große Aktivitäten übrig. Ein Grund mehr, mit kleinen Schritten anzufangen und das Augenmerk auf Bewegung und eben nicht auf (Hochleistungs-)Sport zu legen.
Ein kleiner Spaziergang, eine runde Yoga zu Hause oder leichte Hantelübungen mit Wasserflaschen – es zählt jeder Schritt. Und wenn auch die kleinsten Schritte zu groß sind, kümmert euch um euch und euer Wohlbefinden, damit ihr irgendwann wieder neue Kraft schöpfen könnt. Diese Zeit ist nun einmal in vielerlei Hinsicht dunkel und wir hoffen alle auf mehr Licht in der Zukunft!
Das Bewegungs-ABC
Bereits jetzt könnt ihr mit unserer Monatsaktion ein bisschen in Bewegung kommen: Wir wollen ein Bewegungs-ABC mit der Community erstellen. Wie das geht, erfahrt ihr auf unserer Aktionsseite!
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße