Bewegt glücklich und gut drauf

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Bewegt glücklich und gut drauf

Es gibt Dinge, die tun einfach nur gut, auch wenn sie zunächst als schwer und anstrengend erscheinen. So ist es auch beim Thema Sport. Im Grunde gibt es für jeden eine Bewegungsform, die möglich ist und Spaß macht. Wie wäre es mit einer Aktivitätsprise?

Beim Sport lässt sich der Alltag vergessen. Es ist schön, mit Gleichgesinnten in einer Gruppe etwas zu tun. Viele Freundschaften haben sich über so manche Aktivität entwickelt. Bewegung macht den Kopf frei und hilft gegen trübe Stimmung.

Es ist gut, den Körper ab und an aus seiner Komfortzone zu locken, Herz und Kreislauf anzuregen. Oft verbessert sich die Verdauung, und zu viele Kilos schwinden leichter. Auch Blutdruck-, Blutfett- und Blutzuckerwerte verlaufen in gesünderen Bahnen dank regelmäßiger Runden mit dem Rad oder mit Nordic-Walking-Stöcken und in Sportschuhen. Bei Diabetes ist es sogar möglich, damit Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Weniger Tabletten und kein Insulin mehr – ein schöner Gedanke

Es ist nie zu spät, den Alltag bewegter anzugehen. Viele Typ-2-Diabetiker, die ihren Lebensstil verändert haben und sich regelmäßig bewegen, bestätigen, dass sie dank Schwimmen, Radeln, Krafttraining oder Walken weniger Medikamente für ihren Diabetes brauchen. Im Idealfall kann dabei sogar die tägliche Insulinspritze entfallen.

Experten empfehlen dazu, sich 5- bis 6-mal in der Woche für eine halbe Stunde zu bewegen. Eine Runde auf dem Ergometer, Gymnastik, Gartenarbeit, ein strammer Spaziergang, Aquafitness, eine Jogging- oder Walkingrunde – Hauptsache, Sie werden aktiv.

Starten Sie mit kleinen Tagesetappen

Wenn es draußen trocken ist, wenn die Hausarbeit erledigt oder die Lieblingsserie vorbei ist, dann geht’s los. Wie wäre es, sämtliche Wenn und Aber einfach mal zu streichen und sich jetzt etwas Aktivitätszeit zu nehmen? Alles, was man mindestens sechs Wochen praktiziert,geht in Fleisch und Blut über. Außerdem fühlt man sich nach dieser Zeit so gut, dass ein Plus an Sport ganz schnell zum Leben dazugehört.

Für Diabetiker, die lange Zeit inaktiv waren, ist es empfehlenswert, sich dazu von ihrem Arzt beraten zu lassen, welcher Sport in welcher Intensität geeignet ist. Wer lange Zeit ohne Sport gelebt hat, startet am besten mit kleinen Einheiten, beispielsweise 3 bis 10 Minuten am Tag: zum Beispiel 10 Minuten vor oder nach dem Aufstehen Radfahren in der Luft, Beine anwinkeln, strecken und kreisen, Füße kreisen und in der Luft wippen. Nach dem Mittagessen einfach 10 Minuten nach draußen gehen und bei den Abendnachrichten weitere 10 Minuten auf der Stelle gehen oder laufen.

Auch das summiert sich auf die empfohlenen 30 Minuten, ohne dass es übermäßig große Anstrengung oder Planung kostet. Auf geht’s: Wann starten Sie?


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (9) Seite 66-67

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂