„Doc2Go“ – der erste Diabetes-Podcast zum Mitlaufen

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„Doc2Go“ – der erste Diabetes-Podcast zum Mitlaufen

Beim neuen „Doc2Go-Podcast von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe können Interessierte 30 Minuten spazieren gehen, parallel den Podcast hören und viel lernen, zum Beispiel von Kult-Moderator Harry Wijnvoord (Typ-2-Diabetes), oder Autorin und Moderatorin Laura Karasek (Typ-1-Diabetes).

Regelmäßige Bewegung tut Menschen mit Diabetes besonders gut, denn sie kann helfen, das Körpergewicht zu reduzieren und sie senkt obendrein den Blutzucker: Bereits 30 Minuten zügiges Gehen gilt als wissenschaftlich erfolgreiches Präventions- und Schulungsprogramm zur signifikanten Senkung des Blutzuckerspiegels.

Die Corona-Krise hat bei vielen Diabetes-Patienten jedoch diesbezüglich eine negative Begleiterscheinung mit sich gebracht: Zwischen einem und drei Kilogramm haben sie einer Erhebung zufolge innerhalb von vier Wochen an Gewicht zugenommen.

Wenig gewohnte Bewegungsangebote in Corona-Zeiten

Nicht nur, dass im Home-Office Verlockungen aus dem Kühlschrank und der Speisekammer stets griffbereit waren, es entfielen auch viele Wochen lang gewohnte Bewegungsangebote wie Reha-Gruppe oder Aqua-Fitness. Alternativ hätte es in Lockdown-Zeiten nur den Spaziergang, das Walken, Laufen oder Radfahren gegeben, doch fehlte vielen Menschen dazu Antrieb und Motivation.

Und da die Pandemie trotz zwischenzeitlicher Lockerung der Schutzmaßnahmen weiterhin andauert, haben viele Menschen bis heute nicht zu einer angemessenen Bewegungsroutine zurückgefunden: Mund-Nasen-Schutz tragen im Fitness-Studio? Zwei Stunden anstehen im Schwimmbad, das nur noch einen Bruchteil der Besucher einlassen kann? Gymnastik allein vor dem Laptop?

Ein Podcast, der motivieren und informieren soll

Ein neues Angebot von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe soll daher zu mehr Bewegung animieren – und gleichzeitig wertvolles Diabetes-Wissen vermitteln: Ab dem 16. Juli veröffentlicht die Organisation alle zwei Wochen neue halbstündige Folgen des Podcasts
Doc2Go
. Dabei geht jeweils ein Arzt oder eine Ärztin 30 Minuten lang mit einem Patienten oder einer Patientin virtuell gemeinsam spazieren.

Das gemeinsam geführte Gespräch dreht sich um die Themen Bewegung, Ernährung und Therapie rund um den Diabetes und bietet viel Informatives und Unterhaltendes. Jeder Interessierte kann also ab jetzt selbst 30 Minuten spazieren gehen, parallel den Podcast hören und viel lernen.

Start am 16. Juli mit Kult-Moderator Harry Wijnvoord

„Der 30-minütige Podcast ‚Doc2Go‘ ist ein kurzweiliges und dennoch informatives Unterhaltungsformat. Die ersten Aufzeichnungen des Podcasts haben uns extrem positiv überrascht und wir hoffen natürlich, dass das die Menschen mit Diabetes genauso sehen und sich möglichst viele motiviert fühlen, mitzulaufen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE.

In der ersten Folge von Doc2Go am 16. Juli spaziert Kult-Moderator Harry Wijnvoord, Diabetes-Typ-2-Patient in Köln, während der Diabetologe Dr. Meinolf Behrens in Minden an der Weser unterwegs ist. 30 Minuten lang geht es um Bewegungsmotivation, die täglich lauernden Verführungen der Küche, um selbstauferlegte Quarantäne während Corona und kleine Tipps und Tricks für mehr Alltagsbewegung.

Zweite Folge mit Autorin und Moderatorin Laura Karasek

Ab dem 30. Juli ist dann die zweiten Folge von Doc2Go abrufbar: Hier trifft virtuell der Vorstandsvorsitzende von diabetesDE, Dr. Jens Kröger, auf die quirlige Allrounderin, Autorin und Moderatorin Laura Karasek, Typ 1erin, die sehr unterhaltsam schildert, wie wenig konsequent ihr inzwischen verstorbener Vater Hellmuth Karasek das Versprechen durchhielt, auf Süßigkeiten und Kuchen zu verzichten, nachdem sie mit 13 Jahren die Diagnose Typ 1 erhielt.

Der Motivationspodcast Doc2Go


Ab dem 16. Juli veröffentlicht die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe alle zwei Wochen eine neue 30-minütige Folge des Podcasts „Doc2Go“, unterstützt von von IKK classic sowie Boehringer Ingelheim.

Los geht’s am 16. Juli mit Kult-Moderator Harry Wijnvoord und dem Diabetologen Dr. Meinolf Behrens aus Minden.



 ▶ zum Doc2Go-Podcast

Der Hauptteil des Gespräches zwischen Kröger und Karasek dreht sich aber um die Erleichterung der Therapie durch modernste Technik, Pumpen und CGMs, warum eine junge Frau wie Laura Karasek partout eine Patch- und keine Schlauchpumpe tragen will und wie ein Closed-loop-System gerade das Leben derer erleichtern könnte, die keine geregelten Arbeitszeiten haben.

In der dritten Folge von Doc2Go wird dann virtuell die Diabetologin Dr. Ulrike Becker mit Star-Visagistin Betty Amrhein, Diabetes Typ 2, spazieren gehen. Es folgen weitere Podcast-Folgen mit Spaziergängen zwischen Arzt und Menschen mit Diabetes in den nächsten Wochen.


Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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