Fit durch die Weihnachtszeit

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Fit durch die Weihnachtszeit

Geschenke organisieren, einkaufen, backen, kochen, Einladungen wahrnehmen: Obwohl es in der Adventszeit eigentlich etwas ruhiger und gemütlicher zugehen soll, ist meist das Gegenteil der Fall. Viele fühlen sich gestresst, sind gehetzt – und an eine Sporteinheit ist gar nicht zu denken. Doch gerade jetzt kann etwas Bewegung dazu beitragen, dass die Zeit stressfrei erlebt wird.

Runter vom Sofa – rauf aufs Rad

Bewusst Sport zu treiben, sei es im Schwimmbad, mit Nordic-Walking-Stöcken oder mit dem Rad, ist eine Wohltat für die Seele und natürlich auch für den Blutzucker. Denn inaktiv sind die meisten Menschen so gut wie jeden Tag. Laut Ergebnissen des Gesundheitsreports der Deutschen Krankenversicherung (DKV) sitzen die Deutschen täglich mindestens sieben Stunden: am Arbeitsplatz, vor dem Computer oder dem Fernseher.

Laut Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wären mindestens 30 Minuten moderates Training an fünf Tagen pro Woche oder 20 Minuten intensive Bewegung an drei Tagen sinnvoll. Doch bevor es ans richtige Sporteln geht, lässt sich auch Bewegung nach Hause bringen. Allein bei der Hausarbeit lassen sich kleine Einheiten integrieren. Zum Beispiel sämtliche Besorgungen aus dem Keller in Einzelgängen machen, beim Gemüseputzen oder Kochen locker auf der Stelle gehen. Auch Fensterputzen und Gartenarbeit bieten sich als bewegtes Plus an.

Beweglich im Wohnzimmer

Nachdem endlich alles erledigt ist, lockt jetzt das gemütliche Sofa. Wer sich abgekämpft darauf niederlässt, wird meist blitzartig müde, fühlt sich schlapp, schläft ein, um anschließend im Bett kein Auge zuzumachen. Wie wäre es mit ein paar kleinen Sofaübungen, um letztlich Körper und Geist zu entspannen?

Bringen Sie Ihre Venenpumpe auf Trab, indem Sie sich bequem hinsetzen, mit den Füßen wippen, dann auf die Fersen rollen und die Zehen abheben. Nun die Fersen abheben und auf dem Ballen landen. Greifen Sie für die Fußbeweglichkeit einen Ball oder ein Wollknäuel mit den Füßen und ziehen ihn oder es zu sich. Legen Sie sich dann auf den Rücken, strecken die Beine in die Luft und kreisen die Füße in entgegengesetzte Richtungen.

Prima für den Rücken und die Kondition ist Radfahren: Variieren Sie dabei das Tempo und strecken Sie zum Schluss die Beine kurz über dem Sofa aus, heben sie leicht ab und den Oberkörper leicht an und halten Sie kurz.

Nun geht es in die Brücke: Bleiben Sie dazu auf dem Rücken liegen, winkeln Sie die Beine an und stellen sie auf dem Sofa ab. Spannen Sie den Po an und heben ihn ab, bis Oberschenkel, Becken und Oberkörper eine gerade Linie bilden. Senken Sie ihn langsam ab und wiederholen Sie die Übung mehrmals.

Übungen im Sitzen

Im Sitzen können Sie Ihre Arme trainieren, indem eine Wasserflasche als Gewicht umfunktioniert wird. Wichtig: Halten Sie den Rücken gerade, die Arme nah am Oberkörper und ziehen Sie die volle Wasserflasche von der Mitte nach oben.

Diese kleinen Übungen lassen sich prima in den Alltag einbauen, machen Sie belastbarer und beweglicher – damit Sie die Weihnachtszeit in vollen Zügen genießen können.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (12) Seite 76-77

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂