Fit in den Frühling

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Fit in den Frühling

Es wird wärmer und trockener. Endlich. Da macht es gleich doppelt Spaß, wieder mehr nach draußen in die Natur zu gehen und wieder einmal richtig durchzuatmen. Nehmen Sie sich vor, ab jetzt jeden Tag mindestens eine Viertelstunde frische Luft zu schnappen!

Es gibt keine Ausreden, nicht nach draußen zu gehen, denn der Frühling ist eine wunderbare Zeit, um die Natur neu zu entdecken und sich auf Blüten und Düfte zu freuen. Sich im Alltag zu bewegen, fällt jetzt viel leichter, denn es macht einfach mehr Spaß, sich im Freien aufzuhalten. Es ist alles eine Frage des Willens und natürlich der Gewohnheit. Alles, was Sie sechs Wochen lang regelmäßig tun, geht in Fleisch und Blut über.

Zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit…

Sie könnten z. B. an mindestens drei Arbeitstagen in der Woche mit mehr Bewegung in den Tag starten. Vielleicht können Sie zumindest einen Teil Ihres Arbeitsweges zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren? Wenn Sie mit der Bahn unterwegs sind, steigen Sie bewusst früher aus und laufen Sie die restliche Strecke. Sie können außerdem zehn Minuten von Ihrer Mittagspause abzwacken und die Frühlingsluft genießen. Sie werden staunen, wie wach und erfrischt Sie zurück an die Arbeit gehen.

Damit Sie ein Gefühl für die Strecken bekommen, lohnt es sich, einen Schrittzähler zu tragen. Ungeübte können mit einem Tagesziel von 5.000 Schritten starten und sich nach und nach auf 10.000 Schritte steigern. Sie denken, das ist kaum machbar? Mit der Zeit wird es einfacher, und bald werden Sie sich über jeden Extragang freuen, um ans Tagesziel zu kommen.

Aktiver Hund statt Schweinehund

Verabschieden Sie sich von Ihrem inneren Schweinehund und lassen Sie Ihren aktiven Hund von der Leine. Überlegen Sie, welche Art von Bewegung Ihnen gefällt und auch zeitlich passt. Spaß und Freude an Bewegung sind der beste Garant, dass Sie auf Dauer dabeibleiben – ob drinnen mit einer Fitness-DVD, draußen mit Nordic-Walking-Stöcken oder ohne – jede Bewegung tut gut, auch wenn sie noch so langsam ist.

Tragen Sie Ihren aktiven Termin in Ihren Kalender ein, dann ist es einfacher, sich daran zu halten. Und statt sich zum Essen zu treffen, können Sie sich mit Ihrer Freundin oder Ihrem Freund auch im Schwimmbad oder im Park verabreden. Auch beim Schwimmen und Spazierengehen können Sie sich toll unterhalten und gleichzeitig mehr Bewegung in Ihr Leben bringen. Davon profitiert auch der Blutzucker.

Auch Ruhe gönnen und sich nicht überschätzen

Nach dem Training gönnen Sie sich einen Tag Ruhe. Viele Sportanfänger – insbesondere Männer! – sind sehr motiviert, überschätzen sich aber. Die Folge: Muskelkater und die schnelle Kapitulation. Wenn die Muskeln doch einmal schmerzen, können Arnikasalbe und -öl den Muskelkater etwas lindern. Der Frühling wartet auf Sie – worauf warten Sie noch?


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (4) Seite 59

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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