Fitte Venen – (k)ein Problem

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Fitte Venen – (k)ein Problem

Sitzen ist das neue Rauchen. Und dazu gesellen sich gern unangenehme Begleiterscheinungen wie Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen und krankhafte Venenveränderungen. Schätzungen zufolge plagen sich hierzulande 16 Mio. Menschen mit schmerzenden Beinen und Co. Hilfe ist möglich – dazu heißt es, aktiv zu werden.

Mehr als 80 Prozent der Menschen mit Venenerkrankungen haben zumindest die Veranlagung dazu geerbt. Es ist aber kein unabwendbares Schicksal; wenig Bewegung in Beruf und Alltag verstärkt Beschwerden und sorgt dafür, dass der Venendruck steigt und sich Venenwände erweitern. Die durch Dehnung bereits geschwächten Venenwände werden durchlässiger mit der Folge, dass ins umliegende Gewebe Flüssigkeit aus den Venen dringen kann. Symptome machen sich als schwere Beine, Missempfindungen und schmerzhafte Ödeme bemerkbar.

Helferduo: Bewegung und Rosskastanienextrakt

Bewegung ist in vielen Fällen die beste Medizin, um Körper und Seele Gutes zu tun. So freuen sich auch Venen über mehr Alltagsbewegung, Gymnastik und beispielsweise Walking- oder Wanderaktionen. Durch regelmäßige Touren wird die gesamte Muskulatur gekräftigt. Gleichzeitig werden Beinvenen entlastet, was krankhaften Blutstauungen vorbeugt. Trotzdem kann es dabei oder im Anschluss zu schweren und geschwollenen Beinen kommen.

Hier können Hochlegen, Kühlen und Präparate mit Rosskastanienextrakt helfen. Der Extrakt stabilisiert Venenwände von innen und dichtet sie ab. Austreten von Flüssigkeit ins umliegende Gewebe verringert sich, Ödeme werden reduziert.Dadurch gehen auch Schwellungen und Schmerzen im Bein zurück. Auch eine Massage mit entsprechendem Gel kann nach der Tour lindern.

Bewegungstipps für starke Venen

Kurze, tägliche Gymnastikeinheiten sind eine Wohltat für stabile Venen. Die klassische Fußwippe immer wieder zwischendurch absolvieren. Stellen Sie sich dazu auf die Zehenspitzen. Fußsohlen langsam abrollen, Ballen anheben und Füße wieder komplett aufsetzen. Mit Zehenkrallen stärken Sie nicht nur Ihre Venen, sondern auch die Fußbeweglichkeit. Dazu mit nackten Füßen oder Socken auf einen Stapel Zeitschriften stellen. Versuchen Sie, mit den Zehen die geschlossene Kante der Magazine anzuheben und zu krallen.

Optimal für Bauch- und Rückenmuskeln ist Radfahren in der Luft. Dazu bequem hinlegen, den Rücken fest am Boden lassen. Bauch anspannen, Beine im 90-Grad-Winkel anheben. Langsam und bewusst Rad fahren. Auch Beugen und Strecken lassen sich prima im Alltag einbauen. Setzen Sie sich auf einen Stuhl, strecken abwechselnd Ihre Beine in die Luft. Jetzt den Fuß jeweils strecken, beugen und kreisen. Je regelmäßiger Sie üben, desto besser für gesunde Venen. Nachdem Sie nun diesen Text gelesen haben, heißt es, direkt aktiv zu werden – auf geht’s.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2015; 64 (9) Seite 72-73

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂