- Bewegung
Fitte Venen – (k)ein Problem
2 Minuten
Mehr als 80 Prozent der Menschen mit Venenerkrankungen haben zumindest die Veranlagung dazu geerbt. Es ist aber kein unabwendbares Schicksal; wenig Bewegung in Beruf und Alltag verstärkt Beschwerden und sorgt dafür, dass der Venendruck steigt und sich Venenwände erweitern. Die durch Dehnung bereits geschwächten Venenwände werden durchlässiger mit der Folge, dass ins umliegende Gewebe Flüssigkeit aus den Venen dringen kann. Symptome machen sich als schwere Beine, Missempfindungen und schmerzhafte Ödeme bemerkbar.
Helferduo: Bewegung und Rosskastanienextrakt
Bewegung ist in vielen Fällen die beste Medizin, um Körper und Seele Gutes zu tun. So freuen sich auch Venen über mehr Alltagsbewegung, Gymnastik und beispielsweise Walking- oder Wanderaktionen. Durch regelmäßige Touren wird die gesamte Muskulatur gekräftigt. Gleichzeitig werden Beinvenen entlastet, was krankhaften Blutstauungen vorbeugt. Trotzdem kann es dabei oder im Anschluss zu schweren und geschwollenen Beinen kommen.
Hier können Hochlegen, Kühlen und Präparate mit Rosskastanienextrakt helfen. Der Extrakt stabilisiert Venenwände von innen und dichtet sie ab. Austreten von Flüssigkeit ins umliegende Gewebe verringert sich, Ödeme werden reduziert.Dadurch gehen auch Schwellungen und Schmerzen im Bein zurück. Auch eine Massage mit entsprechendem Gel kann nach der Tour lindern.
Bewegungstipps für starke Venen
Kurze, tägliche Gymnastikeinheiten sind eine Wohltat für stabile Venen. Die klassische Fußwippe immer wieder zwischendurch absolvieren. Stellen Sie sich dazu auf die Zehenspitzen. Fußsohlen langsam abrollen, Ballen anheben und Füße wieder komplett aufsetzen. Mit Zehenkrallen stärken Sie nicht nur Ihre Venen, sondern auch die Fußbeweglichkeit. Dazu mit nackten Füßen oder Socken auf einen Stapel Zeitschriften stellen. Versuchen Sie, mit den Zehen die geschlossene Kante der Magazine anzuheben und zu krallen.
Optimal für Bauch- und Rückenmuskeln ist Radfahren in der Luft. Dazu bequem hinlegen, den Rücken fest am Boden lassen. Bauch anspannen, Beine im 90-Grad-Winkel anheben. Langsam und bewusst Rad fahren. Auch Beugen und Strecken lassen sich prima im Alltag einbauen. Setzen Sie sich auf einen Stuhl, strecken abwechselnd Ihre Beine in die Luft. Jetzt den Fuß jeweils strecken, beugen und kreisen. Je regelmäßiger Sie üben, desto besser für gesunde Venen. Nachdem Sie nun diesen Text gelesen haben, heißt es, direkt aktiv zu werden – auf geht’s.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 3 Tagen, 1 Stunde
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße