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Gemeinsam nach Santiago – die Wanderung auf dem Jakobsweg
2 Minuten
Der Jakobsweg hat nicht nur durch Prominente eine Renaissance erfahren. Jede:r kennt Berichte, Erzählungen oder Filme über diese Pilgerreise nach Santiago de Compostela in Spanien.
Gerade in der heutigen Zeit steht der Jakobsweg sinnbildlich für ein “Wiederbeleben” von Spiritualität und Sinnsuche und dem Wunsch eines friedlichen Miteinander aller Menschen und Kulturen, als Gegenpol zum heutigen Konkurrenz- und Leistungsdenken.
23 Betroffene und 6 Betreuer:innen haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht.
Die Wanderung verlief über 120 km in hügeliger Landschaft in Galizien/Spanien von Ferrol nach Santiago de Compostela mit Tagesetappen von bis zu 34 km.

Die Ziele der Wanderung
- Förderung der Krankheitsakzeptanz durch Austausch mit anderen Betroffenen
- Körperliche Höchstleistung erbringen mit Begleitung und Unterstützung durch sportmedizinische Expertise und einem Diabetesteam.
- Aktiv Einfluss auf den Umgang mit der Diagnose und den Verlauf der Erkrankung nehmen
- „Spirituelle“ Unterstützung durch Wanderung auf dem Pilgerweg in einer anderen Kultur
- Aufklärung der Öffentlichkeit von allen Teilnehmenden über das Erreichte
Vorbereitend erhielten alle Teilnehmer:innen einen 16-wöchigen Trainingsplan. Während der Reise hatten alle die Möglichkeit, mit einer kontinuierlichen Glucose-Messung (CGM) den Einfluss von Bewegung und Ernährung auf den eigenen Stoffwechsel zu erfahren.
Erfreulicherweise haben alle Wanderer und Wanderinnen mit nur leichten Blessuren das Ziel in Santiago de Compostela erreicht.

Das Feedback der Teilnehmer:innen
- „Das Miteinander“ stand für mich im Mittelpunkt“.
- „Wichtig war für mich zu erfahren, wie mein Zucker auf die Bewegung, Ernährung und Medikamente reagiert“.
- „Das Laufen ist wie ein Medikament, nur gesünder!“.
- „Ich konnte alle meine Fragen an die Diabetologen, Diabetesberaterinnen und Sportwissenschaftler:innen stellen und habe kompetente Antworten erhalten“.
- „Eine tolle Kombination von spiritueller und körperlicher Aktivität“.
- „Mir wurde klar, dass ich nicht nur ein „bisschen“ Diabetes habe“.
- „Ich habe erfahren, dass ich eigenständig etwas für mich und meinen Diabetes machen kann“.
Die Reise wurde finanziell unterstützt von Dexcom, Lilly Diabetes und Abbott.
Dr. Hans-Peter Kempe, Diabetologe DDG und LÄK Rheinland-Pfalz, leitet das Diabetologikum Ludwigshafen, ist in vielen Arbeitsgruppen lokal und national tätig, u.a. in der AG Diabetes, Sport und Bewegung der DDG. Er hat der BSL freundlicherweise diesen Beitrag zur Verfügung gestellt.

Die offizielle Megamarsch-Veranstaltung musste wegen Corona zwar abgesagt werden, doch das hielt auch Tobias nicht davon ab, die Strecke auf eigene Faust in Angriff zu nehmen. Im Podcast erzählt er Antje, wie er unterwegs seinen Typ-1-Diabetes bei Laune gehalten hat.
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stephanie-haack postete ein Update vor 4 Tagen, 21 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Tagen, 22 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Tagen, 21 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
