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Immer schön cool bleiben!
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„Bei keiner anderen Methode bin ich so bei mir“, sagt Michi (Michael Krauser) mit glänzenden Augen und einem strahlenden Gesichtsausdruck. Ich bin verblüfft, denn noch nie habe ich jemanden so begeistert über kalte Duschen reden sehen. Kalte Duschen, ach, was sag ich denn – von Eisbädern ist die Rede. Vom Leistungssport her war mir die sogenannte Eistonne zwar bekannt. Dabei baden Sportler ihren vom Training geschundenen Körper in einer Wanne oder Tonne, die mit kaltem Wasser gefüllt und mit einer Masse an Eiswürfeln garniert ist. Das soll die Durchblutung fördern und die Regeneration anregen. Doch als beliebtes Ritual habe ich dies keinesfalls in Erinnerung. Eher habe ich das mit Worten wie „Na, dann muss das halt auch noch sein“ im Gedächtnis. Umso mehr wundert es mich, dass ich jemandem in meinem Laptop-Bildschirm sehe, der sich als Fan des eiskalten Wassers outet. Für mich als bekennende Warmduscherin, die selbst im Hochsommer kaum einen Fuß ins kalte Wasser wagt, wirkt das recht ungewöhnlich. Meine Neugier ist geweckt und ich frage genauer nach.

Die Wim-Hof-Methode – mehr als nur kalt duschen
Für Michi geht es um viel mehr als nur eine kalte Dusche am Morgen. Er probiert seit etwa einem Monat die sogenannte Wim-Hof-Methode aus. Diese Methode hat der Extremsportler Wim Hof erfunden. Sie besteht aus Atemübungen, Baden in kaltem Wasser und Konzentration auf den eigenen Körper. Ziel der Kombination aus diesen drei Elementen ist es, den eigenen Körper und Geist besser kontrollieren zu können. Auf der Website von Wim Hof ist unter anderem die Rede von besserem Schlaf, einem stärkeren Immunsystem und einer Reduzierung von Stress. Michi hat die Methode während seines Studiums „Bewegung und Gesundheit“ an der Universität Gießen kennen und schätzen gelernt. Seitdem hat er mehr und mehr über die Wim-Hof-Methode und über die Wirkung von Kälte und Atemübungen gelesen. Bei einem Betriebsausflug hatte er dann die Chance, die Methode gemeinsam mit Kollegen angeleitet von einem „Instructor“ selbst auszuprobieren. „Es war toll“, schwärmt Michi von diesem Event.

Einfach mal den Kopf frei machen
Michi will mit dieser Methode seinem Körper etwas Gutes tun und seinen Kopf frei machen. Das Diabetes-Management verlangt, ständig mehrere Dinge gleichzeitig im Kopf zu behalten: Kohlenhydrate berechnen, Material bestellen, Blutzucker messen, Sensor wechseln und mehr – alles zusätzlich zum normalen Arbeitsalltag. Da ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich ab und an auch mal eine Auszeit zu gönnen. Für Michi sind die Atemübungen und das kalte Wasser etwas, bei dem er sofort alles vergessen kann und sich ganz auf sich konzentrieren kann. Im Alltag sieht das so aus: „Duschen müssen wir sowieso jeden Morgen. Ich mache das eben mit kaltem Wasser. Abends mache ich dann noch vor dem Schlafen die Atemübung“, erklärt er. Diese läuft dabei wie folgt ab: Zuerst etwa 30 bis 40 tiefe Atemzüge, dann die Luft anhalten, so lange es geht. Anschließend wieder tief einatmen, erneut die Luft etwa 15 Sekunden anhalten und dann all die Luft rauslassen. Das Ganze wird drei bis vier Mal wiederholt. Das dauert etwa eine halbe Stunde und wirkt bei Michi wie eine Art Meditation. „Eine Kollegin hatte nach einer Stunde Atemübung enorme Glücksgefühle verspürt“, erzählt Michi von seinem Betriebsausflug. „Bei mir ist es mehr eine tiefe Zufriedenheit und dann lächle ich“, berichtet er von seinen Erfahrungen mit der Atemübung.
Alles reine Kopfsache
Seit einem Monat duscht Michi schon kalt. Überwindung braucht er dazu kaum. „Bisher tut mir das sehr gut. Ich fühle mich weniger müde, fitter und entspannter“, so seine bisherigen Beobachtungen. Hauptsache, er kann einen kühlen Kopf behalten. Dabei bewundert er Wim Hof. Der Extremsportler hat schon einige Rekorde aufgestellt, darunter ein Marathon barfuß über dem Polarkreis, eine Besteigung des Mount Everest in Shorts und ein Lauf durch die Wüste Namib ohne Wasser. Mit seinen extremen Leistungen will Wim Hof wohl beweisen, dass vieles möglich ist und alles reine Kopfsache ist. Michis Interesse ist jedenfalls geweckt. Er will die Methode weiter ausprobieren. Doch die kalten Duschen am Morgen werden ihm allmählich zu warm. „Mich reizt mal wieder ein Eisbad“, erklärt er. Mittlerweile hat er sich dazu ausgestattet: 30 Kilogramm Eis lagern in seiner Gefriertruhe und im Garten steht eine Tonne gefüllt mit Wasser aus dem Gartenschlauch. Ich komme aus dem Staunen nicht raus. Michi hingegen kann es kaum abwarten, unser Telefonat zu beenden. Denn dann wird er rausgehen, das Wasser in der Tonne mit 18 Kilogramm Eis auf 5 Grad Celsius herunterkühlen und mit Freude hineingehen. Da bleibt mir nur, viel Spaß zu wünschen.
Quelle: Michi Krauser
Achtung: Langsam anfangen, Eisbäder nur mit Erfahrung!
Doch eine Frage habe ich noch: Was ist, wenn ich das auch ausprobieren will? Langsam schwappt die Begeisterung und Motivation von Michi auf mich über. Doch Michi warnt vor zu starkem Ehrgeiz: „Jeder reagiert anders auf die Kälte und die Atemübungen. Eisbäder sollten nur mit einem erfahrenen Instructor getätigt werden und man sollte stets auf den eigenen Körper hören. Lieber langsam und vorsichtig den Körper an kaltes Wasser gewöhnen und lieber erst einen Kurs machen“, empfiehlt Michi. Schließlich gehe es bei der Wim-Hof-Methode nicht um Wettbewerbe und Kälterekorde, sondern darum, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Also immer schön den kühlen Kopf behalten.
Mehr von Stephanie gibt es zum Beispiel in ihrem Artikel „9 Tipps für ein- und mehrtägige Wanderungen im Gebirge“ zu lesen.
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 4 Tagen, 5 Stunden
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 4 Tagen, 21 Stunden
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….