- Bewegung
„Jede Runde zählte“
2 Minuten

„Laufen für kranke Kinder“: Im Juli hat in der Sportarena Landshut ein Spendenlauf-Event für Diabetes-Kids stattgefunden – mit über 650 Teilnehmern und einem Spendenerlös für Projektarbeit.
Organisiert wurde der Landshuter Diabetes-Spendenlauf für Kinder und Jugendliche von der Diabetesberatung des Kinderkrankenhauses Landshut St. Marien. Unter dem Motto „Laufen für kranke Kinder“ trafen sich 658 engagierte Menschen, davon 41 Kinder und Jugendliche mit Diabetes. „Den ganzen Tag über spürte man regelrecht die Freude und das Engagement, die in der Luft lagen“, sagt Christina Kuntze-Meinel. Sie ist Diabetesberaterin DDG und Vorstandsmitglied des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD).
Laufen, schreiben, kochen …
Das engagierte Team des St.-Marien-Kinderkrankenhauses war mit mehreren Kinderkrankenschwestern (allesamt Diabetesberaterinnen DDG) plus Oberarzt vertreten, das Sportevent gab es bereits zum 4. Mal – „innerhalb kürzester Zeit wurde es von den Diabetesberaterinnen zusammengestellt“, sagt Kuntze-Meinel.
Dabei sein ist alles, das Motto gilt auch hier: „Ich bin natürlich auch mitgelaufen, jede Runde zählte. Und das bei 30 Grad und barfuß“, so die Diabetesberaterin. Eher nicht zur Nachahmung zu empfehlen, aber: „Meine Füße sind ganz geblieben!“
Einige Brandblasen mussten verarztet werden
Das war aber nicht bei allen Teilnehmern so, trotz Schuhwerks: „Einige Typ-1-Diabetiker mit so mancher Brandblase mussten wir verarzten“ – was locker gelang, denn Christina Kuntze-Meinel ist auch Wundmanagerin. Was an solchen Events auch auffällt: „Manche der Menschen mit Diabetes scheinen überhaupt keinen Wert zu legen auf gewisse Grundregeln, die man aus Diabetesschulungen kennt – ganz unabhängig von Altersstufe oder ob selbst Betroffener oder Angehöriger. Schade …“
Nebenbei haben die Landshuter Diabetesberaterinnen ein Kochbuch für die Diabetes-Kids herausgegeben, mit eigenen Beiträgen sowie Texten von Krankenschwestern, Eltern und Kindern.Das Buch soll Kindern und Jugendlichen Mut machen mit Diabetes sicherer umzugehen und ist über das Krankenhaus zum Preis von 7 Euro erhältlich (Bestellungen an: oeffentlichkeitsarbeit@st-marien-la.de
)
von Redaktion Diabetes-Journal
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (9) Seite 12
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße