Körperlich aktiv sein trotz Lockdown und während der Feiertage

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© zinkevych – AdobeStock
Körperlich aktiv sein trotz Lockdown und während der Feiertage

Fitnessstudios sind geschlossen, Bewegungsangebote wie Reha-Gruppen oder Aqua-Fitness finden nicht statt, auch Winter- und Vereinssport ist momentan nicht möglich – und dazu gesellen sich nun auch noch die Festtagsleckereien. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE hat Tipps, wie man nun trotzdem zu körperlicher Aktivität kommt, u.a. im Podcast „Doc2Go“.

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, gelten in allen Bundesländern derzeit Ausgangsbeschränkungen, Sporteinrichtungen und Vereinsstätten sind geschlossen. Das macht es schwer, sich weiterhin täglich ausreichend zu bewegen. Hinzu kommt, dass an den Weihnachtstagen und an Silvester traditionell ausgiebig geschlemmt wird. Doch körperliche Aktivität ist wichtig für den Stoffwechsel: Bereits 10 Minuten mehr Bewegung am Tag haben eine positive Wirkung auf den Körperfettanteil, den Blutdruck sowie die Glukosewerte.

Viele Möglichkeiten, um ausreichend Bewegung in den Alltag einzubauen

Und auch im Alltag kann man dies erreichen, erklärt Dr. Meinolf Behrens: „Ob zu Hause, auf dem Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit – es gibt dennoch viele Möglichkeiten, Herzkreislauf- oder Muskeltraining in den Alltag einzubauen.“ Bereits Hausarbeit wie Fensterputzen trage zu mehr Aktivität bei. Darüber hinaus ist Spazierengehen neben Einkaufen und Arbeiten weiterhin ein „triftiger Grund“, um das Haus zu verlassen. Das gilt auch während der kommenden Feiertage.

Mehr zum Thema auf diabetes-online:

Animationsvideo

Motivationsclip zeigt, was regelmäßige Bewegung bewirkt

Mehrere Organisationen und Verbände haben einen Videoclip veröffentlicht, der den Zuschauern die positiven gesundheitlichen Auswirkungen von regelmäßiger Bewegung veranschaulicht und somit dazu motivieren soll, im Alltag aktiver zu sein.
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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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