Kraft und Ausdauer bei XXL-Umfang

2 Minuten

© Dörte Kuhn/Dicke Deern GmbH
Kraft und Ausdauer bei XXL-Umfang

Dick, dünn, alt oder jung: Für jeden gibt es Fitnessübungen, die effektiv sind und Spaß machen. XXL-Fitnesstrainerin Dörte Kuhn (kurvenreich-werkstatt.de) hat speziell für das Diabetes-Journal Übungen zusammengestellt, die Sie auch mit reichlich Bauch, Busen, Beinen und Po praktizieren können – los geht’s!

Intervalltraining

Starten Sie mit einem kurzen Intervalltraining. Sogar mit Beschwerden in den Knien ist es möglich. Möchten Sie nur ihre Kraft aufbauen, machen Sie nach einer kleinen Erwärmung die nebenstehenden Übungen. Wenn Sie zusätzlich Ihre Ausdauer verbessern wollen, fügen Sie nach jeder Kraftübung zwei Minuten Treppensteigen, Tanzen oder Gehen auf der Stelle ein. Das darf ruhig etwas anstrengender sein. Die Trainingsart nennt sich Intervalltraining und hat eine relativ schnelle Zunahme Ihrer Herzleistungsfähigkeit zur Folge.

1. Erwärmung und Ausdauertraining

Gehen Sie 5 Minuten langsam und kontrolliert seitwärts im Kreuzschritt eine Treppe auf und ab. Nach der Hälfte der Zeit Treppenseite wechseln. Halten Sie sich zur Sicherheit am Geländer fest. Alternative bei Kniebeschwerden: Gehen Sie auf der Stelle oder tanzen Sie nach Ihrer Lieblingsmusik.

2. Koordination und Gleichgewicht

Stellen Sie sich aufrecht in eine würdevolle Haltung. Heben Sie abwechselnd Ihr rechtes Bein mit dem gebeugten Knie nach vorne oben außen und mit gestreckten Knie nach hinten. Ihr Oberkörper neigt sich dabei nach vorne. Versuchen Sie, während der Bewegung vor und zurück Ihre aufrechte Haltung beizubehalten. Wechseln Sie nach 10 Wiederholungen das Bein.

3. Dynamische Drehkraft

Setzen Sie sich aufrecht und gerade hin. Ihre Hüftgelenke sind etwas höher als Ihre Kniegelenke. Heben Sie einatmend Ihre Arme auf Schulterhöhe. Ausatmend drehen Sie sich und lassen Ihre Arme sinken. Drehen Sie Ihren Kopf nur so weit mit, wie Ihr Nacken entspannt bleiben kann. Wiederholen Sie die Drehung jeweils 15-mal zu jeder Seite.

4. Kraft für Rücken und Aufrichtung

Stellen Sie sich in einen “stehenden” Vierfüßler-Stand. Ihre Füße und Knie sind unter Ihren Hüften, Ihre Hände unter Ihren Schultern auf einem Stuhl oder Hocker. Heben Sie diagonal einen Arm und ein Bein, halten Sie Ihr Brustbein würdevoll gehoben. Wechseln Sie nach 20 Wiederholungen die Seite.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (11) Seite 67

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂