- Bewegung
Mann wird fit
2 Minuten

Rund zwei Drittel aller Männer in Deutschland sind zu dick. Es wird zu fettig und zu süß gegessen. Es gibt zu viel Alkohol und zu wenig Bewegung. Wie wäre es also, selbst wieder aktiver zu werden, statt Sport nur passiv vom Sofa aus zu schauen?
Haben unsere Vorfahren bis zu 20 Kilometer täglich zu Fuß zurückgelegt, schafft es der Mitteleuropäer heute durchschnittlich auf schlappe 800 Meter: also der Weg von der Haustür zum Auto, zuhause von der Küche zum Sofa, ins Bad und Bett. Um gesund und fit zu bleiben, braucht der Körper regelmäßig Bewegung – optimal sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 2,5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche.
Doch aller Anfang ist schwer, und Männer verbinden mit Sport meist Höchstleistungen, die sie von ihren Helden aus der Bundesliga, Formel 1 oder olympischen Spielen kennen. Praktisch geht es viel einfacher: Allein schon ein Plus an alltäglicher Bewegung tut Herz, Kreislauf, Gewicht, Blutzucker und Seele gut. Wie wäre es, bei der Hausarbeit aktiv mitzuarbeiten?
Saugen, Gärtnern, Autopflegen
Laut Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen aktuelle Studien, dass sich Alltagsaufgaben ganz einfach in ein Bewegungsprogramm umwandeln lassen. Wer zum Beispiel eine halbe Stunde Staub saugt, erreicht damit einen ähnlichen Bewegungseffekt wie beim Windsurfen mit gleicher Dauer. 30 Minuten Laubharken oder Rasenmähen sind dabei so effektiv wie eine Partie Volleyball. Wer im Haushalt aktiv wird, kann also solche Tätigkeiten als persönliches Fitnessprogramm nutzen.
Wie erfolgversprechend diese Strategie ist, zeigt eine aktuelle Gesundheitsstudie aus Schweden. Beteiligt waren 4.232 Männer und Frauen ab einem Alter von 60 Jahren, die über 12,5 Jahre begleitet wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass 30 Minuten verausgabende Alltagstätigkeiten täglich wie Hausarbeit, Gärtnern, Heimwerken oder Autopflege dazu beitragen können, das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten deutlich zu reduzieren.
Weniger Alkohol und Süßes
Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach. So geht es vielen, besonders wenn sie ihre Zeit vor dem Computer oder Fernseher verbringen. Dann lässt der Griff zu Chips, Schokolade, Bier oder Wein nicht lange auf sich warten. Oft reicht es Männern schon aus, diese Gewohnheiten zu durchbrechen. Empfehlenswert wäre, täglich zwischen 300 und 500 Kilokalorien zu reduzieren. Das entspricht etwa der Energie einer halben Tüte Kartoffelchips oder einer Tafel Schokolade (je 100 g).
Sinnvoll ist es, Alkohol in der Woche komplett zu streichen, denn einerseits macht er Appetit, andererseits kann er den Blutzucker negativ beeinflussen und letztlich die ohnehin durch bestehendes Übergewicht in Mitleidenschaft gezogene Leber schädigen. Am besten ist es, Alkohol in kleinen Mengen als Genussmittel zu bewerten und sich zum Beispiel ein bis zwei Gläser am Wochenende zu gönnen. Oft sind es also die kleinen Schritte, die auf Dauer zum Erfolg führen. Nutzen Sie den Frühling, um aktiver, fitter und beweglicher zu werden. Sie werden schnell spüren, wie gut Ihnen das tut.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (3) Seite 31
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uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







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