Mitmachen: „Diabetes Programm Deutschland“

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Mitmachen: „Diabetes Programm Deutschland“

Seit Mai 2013 bereiten sich über 200 Teilnehmer des

Sport und Motivation

Idee und Ziel des Laufprogramms für Menschen mit Diabetes ist es, Diabetiker zu regelmäßiger sportlicher Aktivität zu motivieren und insbesondere die Gesundheitswerte von Typ-2-Diabetikern nachhaltig zu verbessern. Durch regelmäßigen Sport können Blutzucker gesenkt, Blutdruck und Blutfettwerte optimiert und das Herz-Kreislauf-System angekurbelt werden.

Ins Leben gerufen wurde das Programm Anfang 2011 von Dr. Michael Rosenbaum, Unternehmensberater und leidenschaftlicher Läufer – kurz nach seiner Typ-1-Diabetes-Diagnose im Alter von 44 Jahren. Schnell fanden sich starke Partner aus der Medizin und dem Sport, die sich bereit erklärten, das Programm professionell zu begleiten: Hierzu gehören das Diabeteszentrum am Evangelischen Krankenhaus Köln Weyertal, die Berliner Charité und vor allem die Deutsche Sporthochschule Köln mit den beiden renommierten Professoren Hans-Georg Predel und Ingo Froböse.

Dieses Jahr läuft das

Köln, Berlin, Hamburg …

Köln, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Heidelberg, Minden, Magdeburg und Meppen. Blutzuckermessgeräte und Teststreifen für die Trainingseinheiten, Info-Veranstaltungen zum Thema Diabetes & Sport sowie ein Startplatz bei einem großen Lauf-Event gehören zum Paket dazu. Beim Marathon selbst erwartet die Teilnehmer eine umfangreiche medizinische Betreuung entlang der Strecke sowie im Start- und Zielbereich.

Gute Werte, weniger Kilo

Die von der Sporthochschule ausgewerteten Daten der Teilnehmer aus den vergangenen zwei Jahren ergaben, dass vor allem Typ-2-Diabetiker in der sechsmonatigen Trainingszeit deutlich an Gewicht verloren haben. Viele der Teilnehmer mit Typ-2-Diabetes haben Ihren Langzeitzuckerwert nachhaltig reduziert, kamen mit weniger Medikamenten aus oder konnten diese sogar vollständig absetzen.

Mächtige Unterstützer

Professionell unterstützt und begleitet wird das Diabetes Programm von der

2014: mitmachen!

Weitere Informationen zu Inhalten und Hintergründen des Programms sowie die Möglichkeit zur Anmeldung, Unterstützung und Mitarbeit für das Lauf-Programm für Menschen mit Diabetes finden Sie unter

Stadionfest Berlin

Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail:
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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße