Schrittzähler-App macht Lust auf Bewegung

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Schrittzähler-App macht Lust auf Bewegung

Wer sich bewegt, kann Krankheiten vorbeugen. Schon im Alltag kann man einiges dafür tun, beispielsweise mehr zu Fuß gehen. Ein Ansporn dabei sind Handy-Apps, Smartwatches oder Armbänder, die messen, wie aktiv und fit man ist. An der Uni Duisburg-Essen wurde jetzt eine neuartige und kostenlose Schrittzähler-App entwickelt, mit der Sie frühlingsfit werden können.

Auch Bewegungsmuffel können durch die neuen technischen Möglichkeiten beflügelt werden. Wie Menschen durch Schrittzähler-Apps am effektivsten motiviert werden können, untersucht die Arbeitsgruppe PAnalytics der Universität Duisburg-Essen (UDE). Hierfür haben sie selbst eine App entwickelt: MoveMyDay. Die Android-App ist kostenfrei im Google-Play-Store erhältlich.

So können Sie den Wissenschaftlern helfen

Die Wissenschaftler hoffen, dass möglichst viele MoveMyDay nutzen. „Man tut damit nicht nur sich etwas Gutes, sondern unterstützt auch die Forschung“, erklärt Katja Herrmanny; sie hat die App entwickelt. „Wir werten die Schrittzahlen aus, um herauszufinden, wie bestimmte motivierende Elemente wirken – etwa wenn ein konkretes Wochenziel gesetzt oder wenn grafisch dargestellt wird, wann man es denn erreichen wird.“

Kein Problem mit Privatsphäre und Datenschutz

Privatsphäre und Datenschutz sind auf jeden Fall gewahrt, versichert die Informatikerin. „Alle Daten erheben wir anonym und sammeln vor allem nur die Informationen, die wir wirklich brauchen. Uns interessiert, wie viel sich jemand bewegt hat, aber nicht wo. Daher erfassen wir auch keine Standorte.“

Gefördert vom Ministerium

MoveMyDay ist die erste Anwendung des jungen, interdisziplinären Teams im Projekt PAnalytics. Unter der Leitung von Dr. Aysegül Dogangün und gefördert vom Bundesforschungsministerium werden in den kommenden fünf Jahren technische Systeme entwickelt, die ein gesundes Altern unterstützen sollen. Diese werden nicht nur technologisch, sondern auch gesundheitswissenschaftlich und motivationspsychologisch erforscht.

Hier bekommen Sie die App

http://interactivesystems.info
https://play.google.com/store/apps/details?id=interactivesystems.movemyday


Quelle: IDW

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  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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