- Bewegung
Tennis-Profi gründet Diabetes-Stiftung: Alexander Zverev hat Typ-1-Diabetes
2 Minuten

Es ist wohl die Diabetes-Nachricht des Wochenendes: Der Tennis-Profi Alexander Zverev hat Typ-1-Diabetes. Schon als Vierjähriger wurde bei ihm Diabetes diagnostiziert, doch bisher wussten davon nur wenige Menschen. Jetzt, im Alter von 25 Jahren, als Olympia-Sieger und zweiter auf der Tennis-Weltrangliste, steht er selbstbewusst zu seinem Diabetes und gründet eine eigene Stiftung.
Auch mit Typ-1-Diabetes ist Leistungssport möglich!
Der Anfang der Geschichte ist vielen Menschen mit Typ-1-Diabetes vertraut: Diagnose in jungen Jahren, Schwierigkeiten in Schule und Kindergarten, Hänseleien wegen des Andersseins, vielleicht auch ein Verstecken des Diabetes und allem, was damit zu tun hat. Betreuende Ärzte, die sagen, Leistungssport sei mit Typ-1-Diabetes nicht möglich. Doch Alexander Zverev hat es geschafft. Heute steht sein Name auf der Liste der besten Tennis-Spieler der Welt an zweiter Stelle. Sein Motto, das er ans Ende seines Instagram-Updates vom Wochenende stellt: „The only limit is the one you set yourself“. Zu Deutsch: „Lass dich durch andere nicht begrenzen!“
Angst, wegen Diabetes für schwach gehalten zu werden
Lange wollte er nicht öffentlich über seinen Diabetes sprechen, denn: „Ich hatte immer Angst, dass meine Gegner sich gegen mich stärker fühlen, wenn sie von meiner Krankheit wüssten. Heute ist das anders, und ich mache mir darüber keine Sorgen mehr.“ Stattdessen, sagt er, will er seine privilegierte Situation nutzen, um anderen Menschen mit Diabetes zu helfen: „Ich will zeigen, dass man es mit dieser Krankheit ganz weit schaffen kann.” Dies berichten auch der NDR, die Süddeutsche und der Deutschlandfunk.
Vorbilder sind wichtig!
Er will ein Vorbild sein für Kinder mit Typ-1-Diabetes, die selbst Profi-Sport betreiben möchten, und auch alle anderen zu mehr Bewegung und einem gesunden Lebensstil motivieren. Seine Stiftung „Alexander Zverev Foundation – Aufschlag gegen Diabetes“ hat zum Ziel, Kinder mit Typ-1-Diabetes zu unterstützen, die weltweite Versorgung mit lebenswichtigem Insulin und Hilfsmitteln zu verbessern und einen Beitrag zur Prävention von Typ-2-Diabetes zu leisten.
mit Materialien von NDR, Süddeutsche Zeitung und Deutschlandfunk
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
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