Wandern am Lago di Tenno: Ein Urlaubstag, wie er meinem Diabetes gefällt!

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Wandern am Lago di Tenno: Ein Urlaubstag, wie er meinem Diabetes gefällt!

Unser Urlaub in Arco, ein paar Kilometer nördlich vom Gardasee gelegen, war von Anfang an als Aktivurlaub geplant. Mein Mann Christoph und ich hatten die Rennräder dabei, wollten schöne Radausfahrten unternehmen und außerdem wandernd die Umgebung erkunden. Nach meinem (zum Glück glimpflich verlaufenen) Rennradsturz gleich am ersten Urlaubstag fielen zumindest für mich weitere Radausfahrten flach. Mein geprellter Brustkorb schmerzte, die gezerrte Schulter zwackte, und der geschürfte Unterarm sowie die Blutergüsse an den Beinen reagierten empfindlich auf jede Berührung. Zeit für etwas softeren Sport wie Wandern also – denn Geradeauslaufen ohne Drehbewegungen im Oberkörper war halbwegs schmerzfrei möglich.

Auf zum saubersten Süßwassersee Italiens!

Bis auf eine Wanderung im Saarland hatten wir eigentlich keine Erfahrung mit dem Wandern gesammelt und konnten auch nicht so recht einschätzen, wie die Einordnungen unseres Wanderführers als „leichte“, „anspruchsvolle“ oder „schwierige“ Wanderrouten zu verstehen sind. Also entschieden wir uns für eine leichte Strecke, die auch für Familien mit Kindern empfohlen wird, nämlich die Wanderung von Tenno zum Lago di Tenno, einmal um den See herum und zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt 10 Kilometer mit gut 500 Metern Höhenprofil, die Beschreibung verbunden mit dem wichtigen Tipp „Badesachen nicht vergessen!“. Immerhin wurde der Lago di Tenno zum saubersten Süßwassersee Italiens gekürt und ist im Sommer ein beliebter Badesee.

163 mg/dl (9,1 mmol/l) sind ein prima Ausgangswert für eine Wanderung

Also Rucksack gepackt und Wanderschuhe geschnürt, und los ging’s! Ich hatte für das Frühstück vorsorglich etwas weniger Insulin gespritzt als sonst, sodass mein Glukosewert bei unserer Ankunft in dem Bergörtchen Tenno gegen 12 Uhr bei 163 mg/dl (9,1 mmol/l) lag – ein prima Ausgangswert für eine Wanderung. Wir stapften los, verließen rasch die Asphaltstraßen und gelangten auf einen Schotterweg, der uns durch ein fantastisches Panorama mit Bergtälern und Weinbergen sanft den Berg hinaufführte. Unser Ziel, den Lago di Tenno, erreichten wir nach etwa einer Stunde. Der See strahlte in einem beinahe unwirklich leuchtenden Türkis, als wolle er Reklame für einen Karibikurlaub machen.

 

 

Extra-Kohlenhydrate für die Umrundung des Sees

Bevor wir uns anschickten, den See zu umrunden – erst die Arbeit, dann das (Bade-)vergnügen – musste ich allerdings ein paar Kohlenhydrate nachladen. Mein Glukosewert war vom Wandern auf 95 mg/dl (5,3 mmol/l) abgesackt und verlangte nach einem ordentlichen Bissen Haferriegel (20 Gramm Kohlenhydrate). Immerhin mussten wir bei der Umrundung des Sees auch das Kiesbett des Lago-Zuflusses Rio Secco durchqueren, und auch wenn das nicht unbedingt ein reißender Strom war, hätte ich eine Hypoglykämie bei dieser Aktion nicht gebrauchen können. Nach der Wanderung um den Lago, an dessen Kiesstrandufer sich gar nicht so übermäßig viele Badegäste tummelten, genehmigte ich mir noch einmal 20 Gramm Kohlenhydrate – dieses Mal allerdings in Form von Eiscreme vom Kiosk. Baden mochte ich mit meinem aufgeschrappten Unterarm zwar nicht, doch ich genoss es, in Ufernähe am See zu liegen und die vielen Kinder beim Planschen zu beobachten.

Wandern ist Sport – und blutzuckerfreundlich dazu

Insgesamt hat unsere gemütliche Wanderung rund um den Lago di Tenno drei Stunden und 40 Gramm Extra-Kohlenhydrate beansprucht. Beim Abendessen zu Hause in unserer Ferienwohnung spritzte ich vorsorglich eine Einheit weniger Insulin als sonst, denn ich rechnete damit, dass die körperliche Betätigung nachbrennen würde. Das tat sie auch – und damit ist für mich der Beweis erbracht, dass Wandern durchaus als Sport zu werten ist, und zwar als äußerst blutzuckerfreundlicher Sport!

Der Beweis: Wandern ist Sport!

 

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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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