- Bewegung
Wie Sie 10.000 Schritte täglich schaffen
2 Minuten

Bewegung ist nicht nur Bahnenziehen im Schwimmbad oder Training an Geräten! Wer im Alltag viel zu Fuß unterwegs ist, tut auch viel für Wunschgewicht, gute Blutzuckerwerte und ein besseres Wohlbefinden. Schrittzähler helfen, den Überblick zu behalten.
Ingrid Wolf hat seit fünf Jahren Typ-2-Diabetes. Noch kommt sie mit den verordneten Tabletten aus. Doch ihr Arzt hat ihr von Beginn an empfohlen, etwas gegen ihr Übergewicht zu tun und sich regelmäßig zu bewegen. Denn wie sich ihr Diabetes entwickelt, hat die Mittfünfzigerin auch selbst in der Hand. Das wirklich zu verstehen und anzunehmen, fiel ihr erst nicht leicht. “Frau Wolf, versuchen Sie, künftig im Alltag mehr Schritte zu schaffen. Empfehlenswert sind zehntausend Schritte täglich”, riet ihr Arzt.
10.000 Schritte – wie weit ist das?
“Klingt nach ganz schön viel”, dachte sich Ingrid Wolf. Dann sah sie im Fernsehen einen Beitrag über Schrittzähler – neudeutsch Aktivitäts-Tracker. Das schien eine gute Sache zu sein, um täglich die auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Schrittmenge zu schaffen.
Im Internet fand sie weitere Informationen zu Schrittzählern mit Namen wie Fitbit, Jawbone oder Vivosmart, die ab ca. 80 Euro zu haben sind. Diese Minicomputer zählen nicht nur Schritte, sie checken auch die Schlafqualität, motivieren dazu, täglich das persönliche Schrittziel zu erreichen, ermitteln den Kalorienverbrauch und zurückgelegte Strecken.
Viele dieser Schrittzähler werden als Armband getragen. “Wenn ich täglich damit unterwegs bin, möchte ich so ein Gerät nicht als Armband tragen”, dachte sich Ingrid Wolf und entschied sich für einen Tracker in Clip-Form. Den musste sie aufladen, ein paar Daten eingeben und dann am BH befestigen. Außerdem musste sie auf ihrem Smartphone eine App installieren.
Ziel erreicht – und das fast täglich
Mittlerweile sind zwei Monate vergangen, und Ingrid Wolf kann viel besser einschätzen, wie weit sie täglich gehen muss, um 10 000 Schritte zu schaffen. An manchen Tagen ist es schwierig. Dann dreht sie Extrarunden, um ihr Ziel zu erreichen. Wenn es regnet, geht sie im Haus die Treppen hinauf und hinunter, anfangs 5-mal, jetzt 15- bis 20-mal.
Aus der Puste kommt sie dabei nicht mehr so schnell. Statt alles auf einmal aus dem Keller mit in die Wohnung zu nehmen, geht sie bewusst öfter. Ihre Blutzuckerwerte haben sich schon nach kurzer Zeit positiv entwickelt, außerdem fühlt sie sich fitter. Als Krönung hat sie in zwei Monaten sogar zweieinhalb Kilo abgenommen. Ingrid Wolf ist zufriedener, stolz und motiviert, weiterzumachen. Ihr kleiner Aktivitäts-Clip bleibt ihr täglicher Begleiter.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (11) Seite 77
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße