AID-Systeme für Kinder mit Diabetes: Helfer in Schule und Kita

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AID-Systeme für Kinder mit Diabetes: Helfer in Schule und Kita

AID-Systeme: Immer häufiger taucht dieser Begriff auf, wenn es um die Behandlung von Menschen mit Typ-1-Diabetes geht. Viel Erfahrung gibt es bereits bei Erwachsenen – aber die automatisierte Insulin-Dosierung (AID) leistet auch gute Dienste bei Kindern und Jugendlichen. Gerade in der Kita und in der Schule können sie sehr hilfreich sein.

Ein wesentlicher Wandel in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem Typ-1-Diabetes im Vorschul- und Schulalter ist durch die stetige Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten eingetreten. Insbesondere in diesem Alter sind Glukosesensoren, Insulinpumpen oder die Kombination beider Systeme im Sinne einer automatisierten Insulin-Dosierung sehr beliebt.

Hierbei gibt es Systeme, die lediglich die Insulin-Abgabe ausschalten, wenn die Sensorglukose in den Unterzuckerungs-Bereich tendiert, und solche, die je nach Sensorglukose die Insulin-Abgabe hoch- oder herunterregulieren. Solche Systeme werden als (teil)automatisierte Insulintherapie oder englisch “automated insulin delivery” (AID) bezeichnet.

Kann diese neue Diabetes-Technologie bei der Bewältigung des Diabetes im Alltag außerhalb der Familie helfen? Kurz gesagt: mit der richtigen Schulung ja, aber zusätzliche Unterstützung ist häufig nötig.

Was versteht man unter AID?

Die Insulinpumpen-Therapie hat Vorteile: die kontinuierliche Abgabe einer individuellen Basalrate, die deutlich feinere Dosierbarkeit als bei Insulinpens, den integrierten Computer zum Unterstützen beim Rechnen. Auch Glukosesensoren bieten Vorteile wie das kontinuierliche Messen und somit “immer” aktuelle Messwerte, kein Stechen in die Fingerbeere zum Gewinnen von Blut bei Bedarf und die Möglichkeit von Alarmen. Es ist naheliegend, diese Vorteile der Systeme zu kombinieren.

Alle AID-Systeme bestehen aus drei Komponenten: einer Insulinpumpe, einem Glukosesensor und einem Steuerungs-Algorithmus. Die Insulinpumpe wird mit dem System zur kontinuierlichen Glukosemessung zusammengeschaltet und der Rechen-Algorithmus übernimmt die Steuerung der von der Nahrungsaufnahme unabhängigen Insulin-Abgabe. Das Insulin für die Mahlzeiten, der Mahlzeiten-Bolus, muss nach wie vor manuell mit der Insulinpumpe abgegeben werden.

AID auch bei Vorschulkindern sicher und effektiv

Studien-Ergebnisse sowie klinische Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Menschen mit Diabetes, die ein AID-System nutzen, die aktuelle Empfehlung für die Zeit im Zielbereich erreichen: Sie sollte über 70 Prozent liegen. Der Zielbereich ist definiert als Glukosewerte zwischen 70 und 180 mg/dl bzw. 3,9 und 10,0 mmol/l. Auch ein HbA1c unter 7,0 % bzw. 53 mmol/mol erreichen viele.

Inzwischen liegen auch für Vorschulkinder aussagekräftige Studien vor, die zeigen, dass auch in dieser Altersgruppe vergleichbare Ergebnisse möglich sind (siehe Tabelle unten). Zwar lassen diese veröffentlichten Studien wegen der Unterschiede der Untersuchten keinen Vergleich der erreichten Stoffwechsel-Ergebnisse zwischen den einzelnen Systemen zu, aber sie belegen, dass alle Systeme für einen Einsatz selbst in der jüngsten Altersgruppe grundsätzlich geeignet sind.

Langsames Genehmigungs-Verfahren

Während für Schulkinder verschiedene Systeme erhältlich sind – auch das System MiniMed 780G, für das die Studie mit Vorschulkindern noch in Planung ist –, ist in Deutschland für die jüngste Altersgruppe gegenwärtig nur das System CamAPS FX mit der YpsoPump zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähig.

Um zu beschleunigen, dass diese neuen Medizinprodukte gerade in der jüngsten Altersgruppe erhältlich sind, findet im Februar 2023 in Berlin ein internationales “Multistakeholder-Meeting” statt, bei dem verschiedene Interessenvertreter wie Regulationsbehörden, Betroffene, Forscher, Kostenträger und Diabetes-Teams darüber diskutieren. Das übergeordnete Ziel des Treffens ist, eine Strategie vorzuschlagen, um die rechtzeitige Entwicklung und den Zugang zu Medizinprodukten für Kinder mit Typ-1-Diabetes zu verbessern und den Bedarf in der Kinderdiabetologie angemessen zu decken.

Diabetes-Technologie kein Selbstläufer

Doch auch teilautomatisierte Systeme sind keine Selbstläufer. Sind Erwartungshaltung und die Funktionen des Systems nicht ausreichend vermittelt, kann dies zu Frustration und zum Abbruch der Therapie führen. Kinder oder ihre Betreuer müssen ihr System verstehen und in ungewöhnlichen oder kritischen Situationen sachgerecht reagieren können. Eine qualifizierte, grundlegende Sensor- und Insulinpumpen-Schulung der Familie und gegebenenfalls der Schulgesundheits-Fachkraft sind daher unverzichtbar. Eigens dafür entwickelt wurde in Hannover das “CHECK-IT”-Konzept.

Neben technischem “Know-how” wie der sicheren Anlage der Insulinpumpe und des Glukosesensors sollten die Unterschiede zwischen den Funktionen im manuellen Modus und im automatischen Modus geschult werden. Natürlich muss man auch wissen, welche Einstellungen vom System vorgegeben sind und welche man ändern kann. Besonders wichtig sind auch die Einstellung und der Umgang mit Alarmen. Darüber hinaus sollten in der Beratung Erwartungen an die neue Therapieform sowie mögliche Ängste bezüglich der Technologie und Zweifel daran besprochen werden.

Wichtig: Kohlenhydrate eingeben

Auch mit einem AID-System ist weiterhin ein Berechnen bzw. Abschätzen der Kohlenhydrat-Menge notwendig. Die Eingabe der Kohlenhydrat-Menge erfolgt in Gramm: Statt zum Beispiel 2 KE werden 20 Gramm in die Pumpe eingegeben. Wegen der aufs Gramm genau möglichen Eingabe sind die in Deutschland weit verbreiteten Schätzgrößen KE (Kohlenhydrat-Einheit) und BE (Brot- oder Berechnungs-Einheit) nicht mehr zeitgemäß. Statt des KE- oder BE-Faktors werden das Insulin-Kohlenhydrat-Verhältnis (abgekürzt ICR, aus dem Englischen: Insulin-Carbohydrate Ratio) oder Kohlenhydrat-Insulin-Verhältnis (KI) genutzt.

Übersicht über die Studien, die mit Kindern im Vorschulalter durchgeführt wurden für die Zulassung der in Europa CE-gekennzeichneten, zugelassenen AID-Systeme (Stand: November 2022, (noch) nicht alle in Deutschland erhältlich bzw. verordnungsfähig).

Bolus vor dem Essen nötig

Um optimale Glukoseverläufe zu erreichen, ist ein Bolus 10 bis 20 Minuten vor der Mahlzeit weiterhin entscheidend. Das macht im Alltag in der Schule und der Kindertagesstätte (Kita) häufig Absprachen nötig. Kleine Fehler bei der Berechnung von Kohlenhydraten von circa 10 bis 20 Prozent können durch automatische Insulin-Abgaben/Korrekturboli nach den Mahlzeiten von den Systemen kompensiert werden. Wenn der Bolus erst nach der Mahlzeit abgegeben wird, besteht die Gefahr von Unterzuckerungen, da die Systeme bei einem Glukoseanstieg bereits die basale Insulinzufuhr erhöhen und/oder automatische Korrekturen abgeben.

Für versäumte Mahlzeitenboli gilt daher: Gabe der Hälfte des ursprünglich benötigten Bolus 30 bis 60 Minuten nach der Mahlzeit oder, wenn mehr als 60 Minuten seit Beginn der Mahlzeit vergangen sind, nur Gabe eines vom System empfohlenen Korrekturbolus.

Sport und AID

Herumtoben in der Kita oder im Schulsport sind auch häufige Herausforderungen für das Diabetes-Management. Tatsächlich ist der Glukoseverlauf während und nach einer körperlichen Betätigung sehr individuell. Einige Kinder entwickeln bei körperlicher Betätigung konstant niedrige Werte, bei anderen führen Adrenalin-Anstieg und Freisetzen von Glukose aus den Muskeln zu hohen Werten.

Um vor niedrigen Werten zu schützen, die durch eine erhöhte Insulin-Empfindlichkeit bei Bewegung auftreten, kann durch Einstellen eines höheren Glukoseziels entgegengewirkt werden – idealerweise eine bis zwei Stunden vor Beginn der Aktivität. Auf zusätzliche Kohlenhydrate ohne Insulinbolus 15 bis 60 Minuten vor dem Training (“Sport-KE”) sollte bei Verwenden eines AID-Systems verzichtet werden, da typischerweise automatisch die Insulin-Abgabe erhöht wird und dadurch das Risiko von Unterzuckerungen während des Trainings erhöht ist.

Rasche Weiterentwicklung

Die Anzahl der aktuell bzw. voraussichtlich in naher Zukunft kommerziell erhältlichen AID-Systeme nimmt rasch zu. Sowohl für Kita- als auch für Schulkinder bietet die automatisierte Insulin-Dosierung bei guter Schulung eine Hilfe beim Bewältigen von Diabetes-Aufgaben außerhalb der Familie, aber eine Unterstützung durch geschulte Erwachsene ist weiterhin erforderlich. Der Kontakt zu einem mit Diabetes-Technologie erfahrenen Diabetes-Team ist Voraussetzung, damit Fragen zum Umgang mit diesen Systemen am besten schon im Vorfeld geklärt werden können. Wie bei Mobiltelefonen geht man davon aus, dass etwa alle 18 Monate wesentlich weiter entwickelte Systeme erhältlich sind.

Um das passende System gemeinsam mit den Familien auszuwählen, ist eine genaue Kenntnis der unterschiedlichen Systeme und ihrer Eigenschaften erforderlich. Dies stellt eine große Herausforderung im Arbeitsalltag der Diabetes-Teams dar. Wenn man mit der richtigen Erwartungshaltung an die neue Diabetes-Technologie herangeführt wird, berichten die meisten Familien von einer großen Entlastung durch die AID-Systeme im Alltag auch in der Schule und neuerdings auch in der Kita.

Schwerpunkt „Mit Diabetes in Kita und Schule”


von Prof. Dr. Thomas Danne

Avatar von thomas-danne

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (2) Seite 14-17


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  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

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