Beratungsstelle für Kinder mit chronischen Erkrankungen

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Beratungsstelle für Kinder mit chronischen Erkrankungen

Viele Familien, in denen ein Kind chronisch erkrankt, fühlen sich wie aus der Bahn geworfen: Lebensplanungen und Lebensziele geraten durcheinander. Hier möchte die Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen (BKJE) des AfJ e.V. Kinder und Jugendhilfe Bremen unterstützen.

Oft sind den betroffenen Familien Beantragungswege und Möglichkeiten, Rechte und Ansprüche unbekannt oder sie scheuen sich um Rat zu fragen. Weiterhin gibt es oft unzureichende Maßnahmen bei Inklusion und Integration in Kindergarten und Schule für die betroffenen Kinder und damit große Belastungen für die Familien, so die BKJE weiter.

Die Beratungsstelle unterstützt nach eigenen Angaben Familien kostenlos durch individuelle Einzelberatung, bei der Beantragung von Leistungen, bei der Organisation und Therapieumsetzung im neuen Alltag und bei der Vernetzung von Betroffenen, für die es keine Selbsthilfe in der Region gibt. Eine niederschwelliges Konzept mit Komm-und-Gehstruktur mache die Beratungsstelle zum ersten Anlaufpunkt für Fragen von Eltern und Fachkräften aus Einrichtungen der Bildung, Jugendhilfe, Freizeit und Pflege. Der Beratungsschwerpunkt liegt bei Typ-1-Diabetes.

Unterstützung durch die Deutsche Postcode Lotterie

Die Deutsche Postcode Lotterie fördert die Beratungsstelle mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 23.683 Euro. Das Angebot der BKJE kann somit aufrechterhalten und ausgebaut werden, heißt es in der Pressemeldung.

Projektleiter Roland Klahr ist glücklich, dass die Teilnehmer:innen der Deutschen Postcode Lotterie in Bremen mit dem Kauf ihrer Lose die BKJE unterstützen: „Mit der außerordentlichen Großzügigkeit der Deutschen Postcode Lotterie und ihrer Teilnehmer:innen wird die Beratungsstelle ihre wichtige Aufgabe Familien, in denen ein Kind chronisch krank ist, zu unterstützen fortführen können“.

Katja Diemer, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie: „Wir freuen uns, dass wir dank unserer zahlreichen Teilnehmer:innen dieses tolle Projekt unterstützen können. Zusammen mit der Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen und allen weiteren fast 2.000 Organisationen, die wir seit dem Start unserer Lotterie bereits unterstützt haben, zeigen wir: Gemeinsam setzen wir uns für Mensch und Natur und eine bessere Welt ein – das ist unser #PostcodeEffekt. Und dieses Projekt trägt dazu bei. Für die Umsetzung wünschen wir alles Gute und viel Erfolg.“


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien der Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen (BKJE) des AfJ e.V. und der Deutschen Postcode Lotterie

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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