Das Team aus Trier: kunterbunt

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© Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH, Trier
Das Team aus Trier: kunterbunt

Das Diabetesteam für Kinder am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier arbeitet sehr eng mit der Villa Kunterbunt zusammen – das ist ein Nachsorgezentrum, in dem chronisch kranke Kinder betreut werden.

Nur ein kurzer Weg von wenigen Metern liegt in Trier zwischen dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin, in dem Kinder mit Diabetes stationär behandelt werden, und der Villa Kunterbunt, in der auch die Räume der Diabetesambulanz liegen. In der Villa Kunterbunt werden Kinder mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Rheuma, Epilepsie und Asthma familienorientiert betreut.

Gut betreut in der Villa

Die Vernetzung mit der Villa Kunterbunt hat viele Vorteile: Die Diabetestberaterinnen können in der Villa viel ruhiger arbeiten, wie Beraterin Brigitte Billen erzählt. Zudem können sie jederzeit auf ein Team von Spezialisten zurückgreifen, das für alle chronisch kranken Kinder da ist, die in der Villa Kunterbunt betreut werden.

Da gibt es eine Heilpädagogin, zwei Ergotherapeuten, eine Diätassistentin, Krankengymnasten. Auch eine Psychologin (DDG) kümmert sich um Kinder, die ihre Hilfe benötigen, und auch die Sozialarbeiter spielen eine wichtige Rolle. Geschult wird ebenfalls in der Villa Kunterbunt, im großen Multifunktionsraum. Auch eine Lehrküche, in der gemeinsam gekocht wird, steht zur Verfügung.

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und Villa Kunterbunt
Leiter des kinderdiabetologischen Teams: Karl-Heinz Ludwig Feldstraße 16, 54290 Trier, Internet: www.mutter haus.de, www.villa-kunterbunt-trier.de

Freizeiten und Pilotprojekt

Zudem ist das Diabetesteam und das Team der Villa Kunterbunt auch außerhalb von Klinik, Villa und “normaler” Behandlung aktiv: Jedes Jahr wird für alle chronisch kranken Kinder eine einwöchige Freizeit im Saarland angeboten, auch eine Reitfreizeit gibt es, außerdem in den Sommerferien eine Kinderkunstwoche. Zu den Freizeiten werden auch die Geschwister der Patienten eingeladen. Und das ganze Jahr über treffen sich die Jungen- und die Mädchengruppe. So sieht das ganze Team der Villa Kunterbunt die Kinder immer mal wieder und kann Kontakt halten.

Eine große Hilfe für das Team ist ein rheinland-pfälzisches Pilotprojekt des Vereins Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus. Im Rahmen dieses Projekts werden Seminare für pädagogische Fach- und Lehrkräfte angeboten.

Großes Einzugsgebiet

Etwa 170 Kinder mit Typ-1-Diabetes werden zur Zeit vom kinderdiabetologischen Team betreut. Alle Kinder unter sechs Jahren werden mit einer Pumpe behandelt; insgesamt tragen etwa 30 Prozent der betreuten Kinder eine Pumpe.

Das Einzugsgebiet der Trierer Klinik ist die gesamte Moselregion, auch aus der Eifel, dem Hunsrück und dem Saarland kommen die Familien, außerdem aus dem nahen Luxemburg.


von Nicole Finkenauer
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-eltern-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2016; 9 (2) Seite 26

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂