- Eltern und Kind
Das Team aus Trier: kunterbunt
2 Minuten

Das Diabetesteam für Kinder am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier arbeitet sehr eng mit der Villa Kunterbunt zusammen – das ist ein Nachsorgezentrum, in dem chronisch kranke Kinder betreut werden.
Nur ein kurzer Weg von wenigen Metern liegt in Trier zwischen dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin, in dem Kinder mit Diabetes stationär behandelt werden, und der Villa Kunterbunt, in der auch die Räume der Diabetesambulanz liegen. In der Villa Kunterbunt werden Kinder mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Rheuma, Epilepsie und Asthma familienorientiert betreut.
Gut betreut in der Villa
Die Vernetzung mit der Villa Kunterbunt hat viele Vorteile: Die Diabetestberaterinnen können in der Villa viel ruhiger arbeiten, wie Beraterin Brigitte Billen erzählt. Zudem können sie jederzeit auf ein Team von Spezialisten zurückgreifen, das für alle chronisch kranken Kinder da ist, die in der Villa Kunterbunt betreut werden.
Da gibt es eine Heilpädagogin, zwei Ergotherapeuten, eine Diätassistentin, Krankengymnasten. Auch eine Psychologin (DDG) kümmert sich um Kinder, die ihre Hilfe benötigen, und auch die Sozialarbeiter spielen eine wichtige Rolle. Geschult wird ebenfalls in der Villa Kunterbunt, im großen Multifunktionsraum. Auch eine Lehrküche, in der gemeinsam gekocht wird, steht zur Verfügung.
Freizeiten und Pilotprojekt
Zudem ist das Diabetesteam und das Team der Villa Kunterbunt auch außerhalb von Klinik, Villa und “normaler” Behandlung aktiv: Jedes Jahr wird für alle chronisch kranken Kinder eine einwöchige Freizeit im Saarland angeboten, auch eine Reitfreizeit gibt es, außerdem in den Sommerferien eine Kinderkunstwoche. Zu den Freizeiten werden auch die Geschwister der Patienten eingeladen. Und das ganze Jahr über treffen sich die Jungen- und die Mädchengruppe. So sieht das ganze Team der Villa Kunterbunt die Kinder immer mal wieder und kann Kontakt halten.
Eine große Hilfe für das Team ist ein rheinland-pfälzisches Pilotprojekt des Vereins Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus. Im Rahmen dieses Projekts werden Seminare für pädagogische Fach- und Lehrkräfte angeboten.
Großes Einzugsgebiet
Etwa 170 Kinder mit Typ-1-Diabetes werden zur Zeit vom kinderdiabetologischen Team betreut. Alle Kinder unter sechs Jahren werden mit einer Pumpe behandelt; insgesamt tragen etwa 30 Prozent der betreuten Kinder eine Pumpe.
Das Einzugsgebiet der Trierer Klinik ist die gesamte Moselregion, auch aus der Eifel, dem Hunsrück und dem Saarland kommen die Familien, außerdem aus dem nahen Luxemburg.
von Nicole Finkenauer
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-eltern-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2016; 9 (2) Seite 26
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße