- Eltern und Kind
Diabetes im Alltag besser managen
2 Minuten

Das Leben mit Diabetes hat seine Tücken. Diabetikern, die schlecht mit ihrer Erkrankung umgehen, drohen Langzeitschäden. Deshalb lernt der 18-jährige Sören in einem Diabetes-Camp, wie er seine chronische Krankheit besser in den Griff bekommt.
„Mein Blutzuckerwert schwankt stark und ist oft zu hoch“, Sören Schlosser kennt die Probleme, sie zu lösen, ist aber eine andere Sache. Bei einem 10-tägigen Camp im Diabeteszentrum des CJD Berchtesgaden verbessert der Diabetiker aus der Nähe von Düsseldorf sein Know-how im Umgang mit dem Diabetes.
„Ich weiß jetzt besser Bescheid, wie ich meine Werte einstellen kann“, erklärt Sören, „zum Beispiel indem ich besser auf den Abstand zwischen Insulinspritzen und Essen achte.“ Um keine Folgeschäden zu bekommen, muss er seinen Blutzucker möglichst gleichmäßig im normalen Bereich halten. Ein Maß, wie gut das gelingt, ist der so genannte HbA1c-Wert. Bei Sören ist er zu hoch.
Lernen, im Alltag ein besseres Krankheitsmanagement zu schaffen
Begonnen hat bei ihm alles vor 12 Jahren. Kurz nach der Einschulung wurde bei dem damals sechsjährigen Diabetes festgestellt. „Das war schon ziemlich schwer für mich mit dem Spritzen und der Schule. Ich hatte Schwierigkeiten, in der Schule zurechtzukommen.“ Mit Hilfe seiner Mutter ging es anfangs mit dem Spritzen noch gut. „Mit 10 Jahren wollte ich aber vom Diabetes gar nichts mehr wissen. Ich habe mit dem Messen nachgelassen, teilweise vor dem Essen gar nicht gemessen“, erzählt Sören.
Zusammen mit anderen jungen Diabetikern aus ganz Deutschland absolviert Sören bei dem Camp Schulungseinheiten und praktische Übungen. Sie sollen den Teilnehmern vermitteln, wie sie im Alltag ein besseres Krankheitsmanagement schaffen. „Mit verschiedenen Sportangeboten wie E-Biken oder Raften trainieren wir die Therapieanpassung bei körperlicher Belastung“, erklärt Torsten Vetters, Diabetesberater in dem Diabeteszentrum des CJD Berchtesgaden, einer Einrichtung, die auf die Betreuung von chronisch kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen spezialisiert ist.
Bei den Teilnehmern kommt das Konzept gut an, auch bei Sören: „Das Camp hat mir gut gefallen. Ich denke, meinen Blutzuckerwert habe ich ab jetzt besser im Griff.“
Quelle: Pressemitteilung des CJD Berchtesgaden
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kleisen postete ein Update vor 8 Stunden, 32 Minuten
Ich kündige das Abo mit Ihnen zum nächstmöglichen Zetpunkt. Danke . Bitte bestätigen. Klaus Eisenschmidt, Bloherfelder str. 212D, 26129 Oldenburg
kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück