Voller Einsatz: „Diabetes Kinder Ulm und Umgebung e.V.“

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Voller Einsatz: „Diabetes Kinder Ulm und Umgebung e.V.“

Mittlerweile sind es 60 Familien, die sich im Verein Diabetes Kinder Ulm und Umgebung zusammengeschlossen haben. Gemeinsame Aktionen und Austausch stehen im Vordergrund. Und dann gibt es da noch jedes Jahr eine Fortbildung für Lehrer.

Im Jahr 2008 haben sich 10 Familien aus dem Raum Ulm und Umgebung ein gemeinsames Ziel gesetzt: “Wir gründen einen Verein für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes und deren Familien“.

Aktiver Verein

Was zunächst mit Treffen in kleiner Runde begann, ist jetzt ein aktiver Verein aus 60 Familien geworden. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Hilfestellung bei Neuerkrankung zu geben, Erfahrungsaustausch untereinander zu ermöglichen, Kinder und Jugendliche mit Diabetes zusammenzuführen sowie die Öffentlichkeit aufzuklären.

Hierzu bietet der Verein ca. einmal pro Monat erlebnispädagogische Aktionen an, die die Kinder und Jugendlichen zusammenzuführen und sie in ihren Fähig- und Fertigkeiten im täglichen Umgang mit dem Diabetes unterstützen sollen.

“Selbstständig mit Typ-1-Diabetes”, so lautet das übergreifende Motto dieser Aktionen. Die Teilnehmer erfahren z. B. im Rahmen eines Schnupperkletterkurses, was es bedeutet, eigene Grenzen zu überwinden, und welche Auswirkungen das Klettern auf ihren Blutzucker hat.

Viele spannende Aktionen

Weitere Aktionen sind z. B. der Besuch eines Kletterwaldes, eine Kanutour oder eine Schatzsuche auf dem Rücken von Ponys. Die Aktionen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Ulmer Schulungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus organisiert und durchgeführt. Daneben gibt es einmal pro Jahr eine erlebnispädagogische Wochenendfreizeit für 15 Kinder. Jedes Jahr trägt diese ein anderes Motto, das den Inhalt bestimmt. Bei der Freizeit im Oktober 2013 haben die Kinder mit viel Freude etwas Wichtiges gelernt: Gemeinsam schaffen wir alles!

Diabeteswissen für Lehrer

Einmal im Jahr, im Oktober, veranstaltet der Verein, ebenfalls gemeinsam mit dem Schulungszentrum, eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer mit dem Titel “Krank im Klassenzimmer – chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter”. Dabei lernen die Lehrer und Lehrerinnen unter anderem, was es mit Diabetes auf sich hat, wie man Blutzucker misst, einen Insulinpen bedient oder wie man in Notfallsituationen reagiert.


von von Dr. Anja Bratke

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2014; 7 (2) Seite 25

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 8 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Tagen, 1 Stunde

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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