- Eltern und Kind
Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche in Coesfeld
2 Minuten

Das Team des Diabeteszentrums für Kinder und Jugendliche in Coesfeld in Nordrhein-Westfalen betreut über 140 Kinder und Jugendliche mit Diabetes – und natürlich ihre Familien. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum und dem Bunten Kreis, einer Organisation, die Familien mit kranken Kindern in der Nachsorge unterstützt.
Mitten im Münsterland liegen die Christophorus-Kliniken Coesfeld mit unserer zertifizierten Ambulanz für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus. Hier betreuen wir mittlerweile mehr als 140 Patienten (hauptsächlich Kinder und Jugendliche mit Typ-1- sowie einige mit Typ-2-Diabetes und anderen Diabetesformen) und ihre Familien.
Zu unserem Team gehören zwei Kinderärzte/Diabetologen, vier Diabetesberaterinnen, Diplom-Psychologen, Physiotherapeuten und erfahrene Kinderkrankenpflegerinnen auf der Station.
Schulung nicht nur für die Familien
Bei Neuerkrankung begleiten wir die Kinder auf der Station. Im Laufe des stationären Aufenthalts werden die Kinder und Jugendlichen (bis zum 21.Lebensjahr) altersentsprechend nach strukturierten Schulungsprogrammen geschult. Auch die Schulung der Eltern und engen Angehörigen kommt nicht zu kurz.
Unser Ziel ist, die Familien sicher für ihren Alltag zu machen. Dabei ist es uns ein Anliegen, dass die Familien sich im Leben so wenig wie möglich der Diabetestherapie anpassen müssen, sondern Wege gefunden werden, den Diabetes in den individuellen Alltag zu integrieren. Damit dies gelingt, führen wir regelmäßig Angehörige, Lehrer, Erzieher, Integrationskräfte, Fußballtrainer etc. an das Thema Diabetes heran.
Kontaktinformationen
Christophorus Kliniken/Standort Coesfeld
Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche
Südring 41, 48653 Coesfeld
Tel.: 0 25 41/89-1 30 07
E-Mail: kinderdiabetes@christophorus-kliniken.de
Internet: www.christophorus-kliniken.de
Durch die enge Zusammenarbeit mit unserem Sozialpädiatrischen Zentrum haben unsere Patienten und deren Angehörige die Möglichkeit, sich auch psychologische Unterstützung im Umgang mit der chronischen Erkrankung zu holen. Für weitere Unterstützung steht uns der Bunte Kreis Münsterland e. V. tatkräftig zur Seite.
Nach dem stationären Aufenthalt sind die Familien nicht auf sich allein gestellt, sondern werden eng an unsere Ambulanz angeschlossen. Zusätzlich zu den regelmäßigen Terminen kann telefonisch oder per Mail jederzeit Kontakt mit uns aufgenommen werden.
Aber auch der Erfahrungsaustausch der Familien untereinander ist uns sehr wichtig. Deshalb laden wir regelmäßig zum Sommerfest ein. Unterstützt von unseren engagierten Eltern verbringen wir einen lebhaften und amüsanten Nachmittag zusammen, an dem schon so manch anhaltende Freundschaft geschlossen wurde.
Zusatzangebot: Trainingswochen
Zusätzlich zu den ambulanten Betreuungsangeboten finden in der Klinik über das Jahr verschiedene „Trainingswochen“ mit abwechslungsreichem Freizeitangebot statt. Hier lernen die Jüngeren z. B., an was man bei einem Tagesausflug denken muss; mit den Jugendlichen werden altersentsprechende Themen (Stress mit den Eltern, nervender Diabetes, Alkohol) besprochen. Dabei hat der Austausch untereinander eine große Bedeutung.
Uns motiviert, dass wir von der virtuellen Selbsthilfegruppe Diabetes-Kids zu einer ausgezeichneten Klinik für Kinder mit Diabetes ernannt wurden, blicken deshalb engagiert in die Zukunft und danken den Familien für das große Vertrauen, das sie uns entgegenbringen.
von Andreas Schmidt
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Diabetologe DDG,
Oberarzt, Ärztlicher Leiter, Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche
Christophorus Kliniken, Südring 41, 48653 Coesfeld
E-Mail: kinderdiabetes@christophorus-kliniken.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2019; 11 (4) Seite 22
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 17 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße