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„Echt gut“ – Camp D 2022: Wochenende für Junge Menschen mit Typ-1-Diabetes
2 Minuten

Landesturnierplatz, Bad Segeberg. Wo normalerweise Leistungssport betrieben wird und Wettkämpfe stattfinden, zelteten an einem verlängerten Wochenende im Juli rund 300 junge Menschen mit Typ-1-Diabetes im Alter von 16-25 Jahren. Zum sechsten Mal richtete Novo Nordisk das Camp D aus, unter dem Motto „Echt gut“.
Ein Wochenende lang normal sein, ständig sehen, wie jemand einen Sensor scannt, eine Pumpe bedient, spritzt oder Zucker misst. Nicht erklären müssen, was eine Hypo ist oder warum man gerade (nicht) isst. In diesen Genuss kommen die Teilnehmenden beim Camp D. Wer hier ist, dem fällt auf: ständig piepst es irgendwo, aber das stört niemanden. Statt irritierter Blicke gibt’s ein Traubenzucker oder einen Schluck Wasser von der Seite, von jemandem, der das Piepsen einordnen und den Effekt nachfühlen kann.
Aber zurück zum Programm: Freitag war Workshop-Tag im Camp, Samstag dann Sporttag, beide mit buntem Programm. Viele der Workshops wurden gemeinsam von jungen Menschen aus der Diabetes-Community und Expertinnen und Experten angeboten. Im Mittelpunkt stand das Leben mit Diabetes mit seinen Höhen und Tiefen. Dieses Jahr reichte das Workshop-Angebot von Reisen über Selbstvertrauen, Motivation und Lebensfreude bis hin zu Diabetes und Recht. Neben fachlichem Input gab es viel Platz für Fragen und Diskussionen.
Sport und Workshops gemeinsam mit Diabetes-Profis
Auch das Sportprogramm war bunt: Fahrradtouren, Fußball- und Beachvolleyball-Turniere oder Kickboxen, Parkour, Stand-up-Paddling, Tanzen oder Yoga, und dieses Jahr zum ersten Mal auch Jumping Fitness. Und damit nicht genug; alle Kurse wurden von echten Diabetes- und Sport-Profis geleitet, bei der Radtour beispielsweise waren Vertreter von Team Novo Nordisk mit dabei, dem einzigen Profi-Radsportler-Team, das komplett aus Menschen mit Typ-1-Diabetes besteht.
Die vier Tage sind auch dieses Jahr wieder wie im Flug vergangen und die Teilnehmenden waren begeistert. Blood-Sugar-Lounge-Autorin Mae fasst es zusammen: “Das Beste an Camp D ist, dass man einfach mal ganz unter Menschen mit Diabetes ist. Man findet Freunde und kann sich über Dinge austauschen, die sonst keiner in unserem Alter versteht.”
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2023; 13 (3) Seite 5
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
- moira antwortete vor 4 Tagen, 10 Stunden
Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 1 Tag
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In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



