Eine Ferienfreizeit für Geschwisterkinder

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Eine Ferienfreizeit für Geschwisterkinder

Kinder, die mit einem Geschwisterkind mit chronischer Krankheit oder Behinderung aufwachsen, sind es häufig gewohnt, sich um andere zu kümmern und somit ihre eigenen Themen hintenanzustellen. Das Jugendwerk der AWO möchte diesen Kindern nun ebenfalls eine Auszeit ermöglichen. Das Freizeitangebot richtet sich auch an Geschwister von Kindern mit Diabetes.

Eine chronische Erkrankung wie Diabetes erfordert viel Aufmerksamkeit. Besonders, wenn kleine Kinder betroffen sind, ist es für die Eltern eine Herausforderung, auch die Bedürfnisse gesunder Geschwisterkinder nicht aus dem Blick zu verlieren. Diese sind es häufig gewohnt, im Alltag zu helfen und ihre eigenen Themen weniger Raum zu geben. Eine Ferienfreizeit des Jugendwerks der AWO richtet sich nun genau an diese Kinder: Sie sollen einen Urlaub bekommen, in dem sie im Mittelpunkt stehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet eine Woche mitten in der Natur in Karlsbad-Spielberg bei Karlsruhe. Ob mit dem ortsansässigen Jäger auf den Spuren der Tiere des Waldes, bei spannenden Schnitzeljagden, kreativen Workshops, tollen Ausflügen in die Umgebung oder einfach abends unterm Sternenhimmel – der Spaß mit Gleichaltrigen steht im Vordergrund. Übernachtet wird in gemütlichen Mehrbetthütten.

Um die Ferienfreizeit finanzieren zu können, ist Heike Wünsch von Juni bis Oktober 2021 den Jakobsweg gelaufen und hat dabei Spenden gesammelt, meldet das Jugendwerk der AWO. Der dadurch zusammengekommene Betrag ermöglicht auch 2022 wieder die Durchführung zu einer stark vergünstigten Eigenbeteiligung (75 Euro pro Person). Die Freizeit richtet sich an Kinder von 9 bis 13 Jahre. Termin: Montag, 28. August, bis Samstag, 2. September 2023, also gegen Ende der Sommerferien in den südlichen Bundesländern.

Das Leistungspaket umfasst: An- und Abreise im Reisebus ab Karlsruhe, Unterkunft in Schwedenhäuschen in der Freizeitstätte in Karlsbad-Spielberg, Vollverpflegung bei Mithilfe, pädagogische Betreuung durch ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie Freizeitprogramm und Ausflüge.

So kann ein Kind angemeldet werden
Anruf unter Tel. 0721-35007151 oder per Email an f.luis@jugendwerk-awo.de.
Für den Fall, dass die 75-Euro-Eigenbeteiligung ein Problem darstellt, gibt es auf Anfrage Zuschussmöglichkeiten.

Quelle: Fachverband gemeinnützige Jugendarbeit | Redaktion

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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