- Eltern und Kind
Endlich einer für alle: #KidsKon
2 Minuten

Im September findet der 1. Diabetes Kinder- und Jugendkongress – kurz #KidsKon – statt. Im „Blickwinkel“ berichtet Diabetes-Eltern-Journal-Redakteurin Nicole Finkenauer-Ganz, wieso sie sich schon sehr auf die Veranstaltung freut.
Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche gibt es viele. Die Zahl der Freizeiten speziell für junge Leute mit Typ-1-Diabetes beeindruckt mich immer wieder. Und dann sind da die Selbsthilfegruppen, in die auch die Familien eingebunden sind und von denen immer wieder tolle Veranstaltungen angeboten werden.
Überall in Deutschland engagieren sich viele in dem Bereich und bringen ihre Zeit und Kreativität ein – das sehe ich als Redakteurin des Diabetes-Eltern-Journals immer wieder. Was aus meinem Blickwinkel noch fehlt, ist eine zentrale Veranstaltung für Kinder und Jugendliche, Eltern und Betreuer. Vielleicht ein Kongress, bei dem junge Typ-1-Diabetiker im Mittelpunkt stehen?
Kennenlernen, vernetzen, Spaß haben, austauschen
Wie schön, dass zwei Organisationen genau diesen Gedanken eines Kongresses für Kinder und Jugendliche mit Diabetes für ganz Deutschland in die Tat umgesetzt haben: Die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ), die am 22. September zusammen mit dem Kirchheim-Verlag in Frankfurt am Main den 1. Diabetes Kinder- und Jugendkongress – kurz #KidsKon – veranstalten. Eines der #KidsKon-Ziele ist, dass sich Teilnehmer aus ganz Deutschland kennenlernen und vernetzen, miteinander Spaß haben und sich austauschen können.
Klar, dass bei so einer guten Idee auch andere Organisationen mitmachen und sich engagieren: die Diabetiker Hessen, der Diabetiker Bund Bayern, die große virtuelle Selbsthilfegruppe Diabetes-Kids, die renommierte Stiftung Dianiño, das in der Schulung aktive Forschungsinstitut an der Diabetes-Akademie, die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD), in der kinderdiabetologisch tätige Ärzte sich zusammengeschlossen haben, und der VDBD – der Verband, in dem vor allem Diabetesberaterinnen und Diabetesassistentinnen aktiv sind.
Klar, dass viele dieser Organisationen auch kompetente Referenten stellen. Außerdem mit dabei: viele große und kleinere auf dem Gebiet der Diabetologie tätige Unternehmen und auch die AOK.
Randvolles Mitmach-Programm
Ein Kongress, an dem viele Kinder teilnehmen – wie könnte der aussehen? Darüber haben sich die Verantwortlichen von BdKJ und DDF und auch meine Kollegin Monika Haas viele Gedanken gemacht – und zudem die Ideen und Wünsche der potentiellen Teilnehmer gesammelt, haben Prominente und Diabetes-Profis angesprochen und alles in ein randvolles Mitmach-Programm gepackt, das für jede Alters- und Teilnehmergruppe Informationen und Aktionen bereithält:
Die Kleinsten pilgern z. B. über die „Zuckerstraße“ und amüsieren sich bei Edi Zauberfinger. Sportliche Wettkämpfe und Erfahrungsaustausch bieten Sprinter Daniel Schnelting und Karate-As Alexander Piel an, Bastian Niemeyer erzählt von seinem Leben als YouTuber – und alle drei tauschen mit den Teilnehmern Diabeteserfahrungen aus. Eltern finden in dem Psychologen Dr. Berthold Maier einen kompetenten Ansprechpartner, und es gibt Talkrunden und Workshops, von denen neben den Eltern auch weitere Familienangehörige, Erzieher, Lehrer und auch Diabetesberaterinnen profitieren.
Der Eintritt ist frei!
Alles in allem also bestimmt eine runde Sache, der #KidsKon 2018, und endlich eine Veranstaltung, die alle anspricht und jedem etwas bietet. Eins noch: Der Eintritt ist frei, es gibt ein günstiges Angebot für Bahnfahrer und Vergünstigungen für einige Freizeiteinrichtungen – für alle, die etwas länger im Raum Frankfurt bleiben möchten.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (9) Seite 28
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 6 Tagen, 12 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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