- Eltern und Kind
Gleichbleibend hoch: Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen
< 1 minute

Übergewicht und Adipositas bei Kinder und Jugendlichen ist immer noch weit verbreitet, jedoch sind die Zahlen in den letzten zehn Jahren nicht weiter angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das Robert Koch-Institut in seiner Folgeuntersuchung der KiGGS–Daten (Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland).
Für die Erfassung von Übergewicht, Untergewicht und Adipositas wird in Deutschland üblicherweise der Body Mass Index (BMI) herangezogen. Er beschreibt das Verhältnis von Köpergewicht zum Quadrat der Körpergröße (kg/m2) und ist damit sehr einfach zu berechnen. Im Kindes- und Jugendalter verändert sich das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht wachstumsbedingt; anders als bei Erwachsenen gibt es daher keine festen BMI-Grenzwerte zur Definition von Untergewicht oder Übergewicht.
Dies berücksichtigen spezielle BMI-Rechner für Kinder, wie beispielsweise die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrer Internetseite einen zur Verfügung stellt.
Das Robert Koch-Institut hat die KiGGS-Daten auch basierend auf den internationalen Referenzsystemen ausgewertet und kommt so zu unterschiedlichen Ergebnissen:
- Nach dem
in Deutschland gebräuchlichen Referenzsystem
sind unter den Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 17 Jahren 15 Prozent von Übergewicht betroffen, und 6 Prozent von Adipositas. - Nach dem
WHO-Referenzsystem
sind unter den Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 17 Jahren 26 Prozent übergewichtig, 9 Prozent leiden unter Adipositas.
Übergewicht und Adipositas haben seit der Basiserhebung der KiGGS Daten (2003 bis 2006) nicht zugenommen. Für Deutschland wäre damit das Ziel des Globalen Aktionsplans der WHO bereits erreicht; dies besagt nämlich, dass die Zunahme der Adipositas-Häufigkeit bis 2025 zu stoppen sei. Nichtsdestotrotz: der Anteil übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher in Deutschland ist immer noch sehr hoch. Dadurch verringert sich nicht nur die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen, sondern ihr Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen im Erwachsenenalter steigt an.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Bewegung

2 Minuten
- Aktuelles

2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße