Großer Einsatz in Siegen

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Großer Einsatz in Siegen

Seit etwa zwei Jahren ist Dr. Gebhard Buchal der Leiter des Kinderdiabetesteams in Siegen. Seitdem wurden das Team und auch das Angebot größer, und es werden etwa 90 Kinder und Jugendliche mit Diabetes mehr betreut als zuvor, zudem gab es 2016 40 Neumanifestationen.

Schulungen auch zu speziellen Themen

Das Diabetesteam besteht aus einem Diabetologen, zwei Ärzten in der Ausbildung zum Diabetologen, drei Diabetesberaterinnen, einem Psychologen, zwei Physiotherapeuten und einer Ernährungsberaterin. Schulungen gibt es auch zu speziellen Themen, z. B. zu Sexualität und Berufswahl. Von den Eltern kam der Wunsch nach Schulungen begrenzt auf einen Nachmittag oder Abend – auch dies versucht das Team zu erfüllen. Angeboten werden außerdem Eltern- und auch Lehrerabende.

"Wichtig ist mir auch die Transition. Deshalb haben wir Kooperationen mit Erwachsenendiabetologen geschlossen, damit keine Versorgungslücke im jungen Erwachsenenalter entsteht", so Dr. Buchal. "Es gibt gemeinsame Sprechstunden mit den Erwachsenendiabetologen und Eltern-Jugend-Abende zum Thema."

Das Motto der Klinik leben

Soziale Nachsorge über den Bunten Kreis

Angestrebt wird ein komplikationsloser Übergang in die häusliche Situation: Über die sozialmedizinische Nachsorge besteht die Möglichkeit, Kinder und Familien nach der Zeit im Krankenhaus nach Diagnose weiter zu Hause durch eine Diabetesberaterin zu betreuen. Auch Lehrer und Erzieher werden geschult. Möglich ist dies auch durch die Nachsorge nach dem Modell "Bunter Kreis".

Gerne noch weiter ausbauen würde Dr. Buchal die Unterstützung der Kinder von psychologischer Seite: "Wir haben ja einen Psychologen im Team und auch eine psychosomatische Station in der Klinik, auf der auch Kinder mit Diabetes sind, wenn sie z. B. Probleme damit haben, den Diabetes zu akzeptieren, Vermeidungsverhalten zeigen oder noch weitere Erkrankungen haben. Schön wäre es, weitere Psychologen zu haben, die die Familien auffangen und noch mehr die Möglichkeit haben, nachzubetreuen."

Eine Zusammenarbeit auf wissenschaftlicher Ebene besteht mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf, besonders im Bereich des MODY-Diabetes.

DRK-Kinderklinik Siegen

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  • tako111 postete ein Update vor 5 Tagen, 3 Stunden

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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