„HAUT-Sache Typ-1-Diabetes“ – Teil 3: Was tun, wenn Haut-Veränderungen auftreten?

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„HAUT-Sache Typ-1-Diabetes“ – Teil 3: Was tun, wenn Haut-Veränderungen auftreten? | Foto: shangarey – stock.adobe.com
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„HAUT-Sache Typ-1-Diabetes“ – Teil 3: Was tun, wenn Haut-Veränderungen auftreten?

Beim Nutzen von Diabetes-Technologie können Haut-Veränderungen auftreten. Zum Vorbeugen ist eine gute Pflege wichtig. Im dritten Teil der Serie „HAUT-Sache Typ-1-Diabetes“ erklären wir, was man tun kann, wenn Haut-Veränderungen vorhanden sind.

Menschen, die Diabetes-Technologie nutzen, berichten teilweise von Juckreiz, Rötung und Schmerzen unter den Pflastern. Es ist wichtig, solche Symptome ernst zu nehmen und zeitnah mit dem Diabetes-Team zu besprechen. Meist handelt es sich um ein irritatives Kontaktekzem, also eine entzündliche Reaktion der Haut durch die Verwendung von Sensoren, Kathetern oder Pods (Insulinpumpen ohne Schlauch) und deren Pflaster. Basis-Therapie ist immer die Pflege und Vorbereitung der Haut (siehe Diabetes-Anker 4/2026), auch wenn das einige Zeit in Anspruch nimmt.
Kommt es trotz regelmäßiger Pflege zu einem irritativen Kontaktekzem, können zusätzliche Barrieren zwischen Pflaster und Haut helfen.

Zusätzliche Barrieren schützen die Haut

Solche Barrieren gibt es als ersten Schritt in flüssiger Form: Verschiedene Hautschutz-Sprays und Sprüh-Pflaster können vor dem Legen des Sensors bzw. des Katheters oder Pods auf die Haut aufgetragen werden. Ihre Wirkdauer beträgt allerdings maximal 72 Stunden, was beim Nutzen von Sensoren oft nicht ausreicht.

Hier sind dünne Barrieren wie Klebe-Mullverbände, Viskose-Mullverbände, aber auch Folien-Verbände sinnvoll, die unter das Device geklebt werden (Abbildung 1). Meist wird dabei auf ein Loch für Sensor-Messfaden bzw. Katheter verzichtet. So kann allerdings Fremd-Material (Pflaster) unter die Haut gelangen, was eine Allergie begünstigen kann.

Hier sind dünne Barrieren wie Klebe-Mullverbände, Viskose-Mullverbände, aber auch Folien-Verbände sinnvoll, die unter das Device geklebt werden (Abbildung 1). Meist wird dabei auf ein Loch für Sensor-Messfaden bzw. Katheter verzichtet. So kann allerdings Fremd-Material (Pflaster) unter die Haut gelangen, was eine Allergie begünstigen kann.

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