Ketoazidose-Präventionskampagne

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Ketoazidose-Präventionskampagne

Diabetes tritt immer häufiger bei Kleinkindern auf. Das Olgahospital und das Gesundheitsamt in Stuttgart haben daher gemeinsam ein Projekt zur Früherkennung gestartet.

Immer mehr Kleinkinder erkranken an Diabetes. Gerade bei dieser Altersgruppe kommt es jedoch besonders häufig zu einer schweren Stoffwechselentgleisung, der Ketoazidose. Ein bundesweit einmaliges Projekt des Olgahospitals Stuttgart in Kooperation mit dem Gesundheitsamt möchte daher die diabetestypischen Warnzeichen (Symptome) in der Bevölkerung bekannter machen und dadurch die Gefahr der schweren, lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung reduzieren.

Infos über Diabetes-Warnzeichen

Eine frühe Diagnose gelingt am besten, wenn Eltern die typischen Warnzeichen eines Diabetes erkennen und rasch handeln. Das Projekt setzt deshalb auf Information und Aufklärung über die vier typischen Warnzeichen eines Diabetes: ständiger Durst, häufiges Wasserlassen, Gewichtsabnahme und stetige Müdigkeit.

Im Rahmen des Projekts zur Früherkennung werden Eltern von Kleinkindern zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung vom Gesundheitsamt mit einem Info-Flyer über die vier typischen Anzeichen eines Diabetes informiert. Interessierten Kindertageseinrichtungen werden Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt. Plakate und Veröffentlichungen sollen auch die Stuttgarter Bevölkerung darauf aufmerksam machen.

Treten diese Symptome auf, so sollen sich die Eltern zunächst an ihren Kinderarzt zur Abklärung wenden. Bestätigt sich die Verdachtsdiagnose, so ist eine sofortige stationäre Aufnahme in das Olgahospital, die Stuttgarter Kinderklinik, erforderlich. Falls der Kinderarzt nicht erreichbar ist, die Symptome nachts bzw. am Wochenende auftreten oder die Diagnose eines Diabetes nicht sicher auszuschließen ist, können sich die Eltern direkt an die Klinik wenden.

Potentielles Modellprojekt

Das Projekt hat Anfang des Jahres begonnen und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Gelingt es, die Rate und vor allem die Schwere der diabetischen Stoffwechselentgleisungen deutlich zu senken, kann dieses Projekt als potentielles Modell für viele weitere Stadt- und Landkreise dienen. Darauf setzt auch die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD), die das Projekt bereits mit dem Leonard-Thompson-Gedächtnispreis ausgezeichnet hat.


von Dr. Martin Holder und Prof. Dr. Stefan Ehehalt

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2015; 8 (2) Seite 27

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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