- Eltern und Kind
Kinder, Jugendliche, Eltern – alle kamen nach Frankfurt
2 Minuten

Eine gute Idee wurde am 28. September zum zweiten Mal verwirklicht: einen Kongress nur für Kinder und Jugendliche mit Diabetes und ihre Familien zu gestalten – den #KidsKon2.0.
Die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) und der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) hatten zusammen mit dem Kirchheim-Verlag (Diabetes-Eltern-Journal, Diabetes-Journal) zum zweiten #KidsKon eingeladen, und es kamen wieder nahezu 2.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ins Kap Europa (Messe Frankfurt).
Ein Tag voll Information, Austausch und Bewegung erwartete sie. Gefördert wurde der #KidsKon durch den AOK-Bundesverband und die AOK Hessen – ohne diese Förderung hätte der #KidsKon nicht in dieser Form stattfinden können.
Besonderheit: Programm nach Wunsch
Eine Besonderheit des #KidsKon: Die Teilnehmer können schon im Vorfeld auf der Website ihre Programmwünsche äußern. Aus diesen Anregungen und den Ideen der Programmgestalter entstand ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm für Kinder und Jugendliche jeden Alters, für Eltern und erstmals auch für junge Erwachsene.
Für die Vorträge und Workshops wurden Themen wie „Null Bock auf Diabetes“, eine KidsKonferenz, „Bald 18 und dann?“ (Stichwort: Transitionsphase) genau auf die jeweilige Altersgruppe abgestimmt. Die Blood Sugar Lounge ergänzte das Angebot für diese Zielgruppe.
Talkrunde zeigt Verbundenheit über Generationen hinweg
Zum Gelingen trugen auch die Schirmherren des #KidsKon bei: Timur Oruz (Hockey), Alexander Piel (Karate) und Daniel Schnelting (Sprint), die sich im Bereich „Leistungssport mit Typ-1-Diabetes“ auskennen, und Diabetes-Blogger Bastian Niemeier. Wie auch in vielen anderen #KidsKon-Meetings wurde in ihrer Talkrunde die Verbundenheit zwischen Menschen mit Diabetes über Generationen hinweg spürbar; Kinder, Jugendliche und Erwachsene fassten sehr schnell Vertrauen zueinander.
„Es ist so bereichernd, von euch etwas zu erfahren. Der Austausch ist Gold wert. Tauscht euch untereinander aus, denn das bringt am meisten!“, war das Fazit von Nationalspieler Timur Oruz.
Positionspapier zu Betreuung in Kita und Schule: ein starkes Signal
In der Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in Kita und Schule gibt es großen Verbesserungsbedarf – darüber herrschte Einigkeit in der Diskussionsrunde zum Thema, an der u.a. Dr. Klaus-D. Warz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabetes Föderation, Heike Steck vom Ressort Jugend und Familie der Diabetiker Baden-Württemberg und Kinderdiabetologin Dr. Andrea Finke aus Moers teilnahmen.
Ihre Hauptforderung: ein bundesweites Gesetz, dass eindeutig und einheitlich die Unterstützung von Kindern mit Typ-1-Diabetes in Kindertagesstätten und Schulen regelt – trotz der Hoheit der Länder in diesem Bereich. Diese und weitere Forderungen fasst ein Positionspapier zusammen, das in Kürze über eine Online-Petition unterstützt werden kann.
Vernetzung – auch außerhalb der Säle
Der #KidsKon2.0 2019 war nicht nur in den Sälen des Kap Europa lebendig, sondern auch auf den Freiflächen, wo Verbände, Organisationen und Unternehmen ihre Stände aufgebaut hatten. Überall kamen die Menschen ins Gespräch und vernetzten sich, und die organisierte Selbsthilfe konnte neue Mitglieder gewinnen.
Auch bot der Kongress die Möglichkeit, miteinander aktiv zu sein – das gelang durch die vielen Bewegungsangebote der sportlichen Schirmherren, der Bayer04-Fußballschule und Tischtennismeisterin Kathi Schanz.
Der #KidsKon – möglich durch das Engagement von vielen
Außer der Deutschen Diabetes Föderation (DDF) und dem Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) als Veranstalter engagierten sich für den #KidsKon: die drei DDF-Landesverbände Diabetiker Baden-Württemberg, Diabetiker Hessen und Diabetiker Thüringen, der Diabetikerbund Bayern, Diabetes-Kids, das Institut für Diabetesforschung am HelmholtzZentrum München sowie weitere Organisationen, die im Bereich Typ-1-Diabetes aktiv sind.
Ein großer Dank geht auch an die Unternehmen und Organisationen, die sich in der Industrieausstellung beteiligt und zum Teil das wissenschaftliche Programm unterstützt haben.
Quelle: Pressemitteilung der Deutsche Diabetes Föderation e. V. (DDF)
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße