- Eltern und Kind
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Evangelisches Krankenhaus Hamm
2 Minuten
Die Kinder- und Jugend-Diabetologie ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Kinderklinik in Hamm. 2021 wurden in Hamm etwa 220 vornehmlich an Typ-1-Diabetes erkrankte Kinder und Jugendliche betreut. Damit gehören wir zu den großen kinder- und jugend-diabetologischen Einrichtungen in unserem Land. Die enge Verknüpfung stationärer und ambulanter Betreuung birgt deutliche Versorgungsvorteile und kurze Dienstwege. Uns ist es wichtig, die Versorgung unserer Patienten und Patientinnen stetig zu verbessern und sie dabei zu unterstützen, die Dinge zu tun, die ihnen wichtig sind. Das ist in den meisten Fällen auch umsetzbar.
Die Corona-Pandemie veränderte die Möglichkeiten des Kontakts zu unseren Patienten schlagartig. So etablierten wir gemeinsam mit der IT-Abteilung unserer Klinik eine Videosprechstunde, mit der wir die meisten Kinder und Jugendlichen weiter gut betreuen konnten und die wir weiterhin nutzen. Wir freuen uns aber, unsere Patienten nun wieder persönlich zu sehen und in Kindergärten und Schulen fahren zu können, um das Personal über den Umgang mit Diabetes zu informieren.
Für unsere ärztlichen Kolleginnen und Kollegen haben wir ein strukturiertes Weiterbildungskonzept für die Kinderdiabetologie entwickelt. In den vergangenen Jahren konnten sich zwei Fachärztinnen zur Diabetologin DDG qualifizieren. Auch das ärztliche und pflegerische Personal in der Klinik erhält regelmäßige Schulungsangebote, was eine gute Versorgung für Menschen mit Diabetes vor Ort bedeutet.
Über die Klinik hinaus
Die Kooperation mit einem freiberuflich tätigen und über die Jugendämter finanzierten Diabetescoach sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Bunten Kreis Innosozial GmbH schließen für uns Lücken im Übergang von der stationären in die ambulante Betreuung. Aktuell entwickeln wir eine enge Kooperation mit der ebenfalls in Hamm ansässigen Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (LWL) für die ergänzend stationäre und ambulante psychologische Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen.
Diabetes-Technologien im Fokus
Die technischen Entwicklungen in der Diabetologie sind beeindruckend, doch ob der Vielfalt an Systemen wird es auch schwieriger, sich mit jedem auf dem Markt verfügbaren Gerät detailliert auszukennen. Wir haben uns deshalb für eine Auswahl an Insulinpumpen und Sensorsystemen entschieden, die den aktuellen Stand der Technik abbilden. Die Therapieergebnisse mit den neuen Hybrid Closed Loop-Systemen sind so beeindruckend, dass wir uns aktuell bemühen, möglichst vielen unserer Patienten/innen Zugang zu diesen Systemen zu verschaffen. Wir sind der Auffassung, dass die Diabetes-Therapie so einfach wie möglich sein sollte – denn die Diabeteserkrankung bleibt trotz aller Fortschritte immer ein lästiger Begleiter.
Eine große Herausforderung sehen wir im Übergang in die Erwachsenen-Diabetologie. Die hier zu lösenden Aufgaben sind enorm und es gibt viele Aspekte, die man optimieren könnte. Wir kooperieren mit einer diabetologischen Schwerpunktpraxis, um gemeinsam Qualitätsstandards für unser Versorgungsgebiet zu entwickeln und die jungen Erwachsenen in dieser schwierigen Phase bestmöglich zu begleiten.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 19 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße