„Lass den Diabetes nicht Deine Träume stehlen“

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„Lass den Diabetes nicht Deine Träume stehlen“

„Warum nur alle 4 Jahre?“, fragen sich viele der 16- bis 25-jährigen Teilnehmer. „Warum bin ich keine 20 mehr?“, fragen sich die 130 Betreuer, Referenten und Tagesgäste des Camp D im Juli in Bad Segeberg. Zahlen können kaum ausdrücken, was dieses Zeltlager verändert.

Dieser Beitrag ist eine Vorabveröffentlichung aus der August-Ausgabe des Diabetes-Journals, die am 27. Juli 2018 erscheint..

Das Diabetes-Journal bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.

Hier ist es die Ausnahme, dass Du nicht Dia­betes hast; hier schaut niemand verstohlen auf Deinen Sensor; hier spricht man Deine Sprache … und über Party­time, Sexualität, Bloggen, Reisen, Zukunftsplanung; auf Augenhöhe und mit Leuten, denen es wie Dir geht: Das alles bietet das „Camp D“, das legendäre Zeltlager junger Menschen, die neben allem anderen auch Typ-1-Diabetes haben.

© Novo Nordisk/Axel Gaube, Kaleidomania | Camp D 2018: Information, Inspiration und Motivation für junge Menschen mit Diabetes

Seit 2006 findet es statt, alle paar Jahre, oben im Norden in Bad Segeberg. Und vom Veranstalter Novo Nordisk stammen Slogans wie ­Colour your life, sprich: Mach Dein Leben bunt – oder: Changing Diabetes, also: Den Diabetes verändern.

Camp-Partner: „Blood Sugar Lounge“ des Kirchheim-Verlags mit rotem Sofa und Lächeln im Gesicht.

Nirgendwo sonst kommen morgens, mittags, abends Hunderte junge Typ-1-Diabetiker zusammen zum Essen, verbringen den Freitag in intensiven Workshop-Sessions, den Samstag mit Fußball-, Beachvolleyball-Turnieren sowie Kickboxen, Stand-up-Paddling etc., das Ganze angeleitet von Sportlern, die selbst Typ-1-Diabetes und teils Profi-Erfahrung haben.

11 Sportarten gab es im Angebot – darunter auch „Stand Up Paddling“.

Es gibt keine Botschaft des Camp D außer jener: „Lass den Diabetes nicht Deine Träume stehlen. Ich liebe mein Leben. Auch mein Leben mit Diabetes. Ich treffe tolle Menschen, erlebe tolle Sachen. Der Diabetes stoppt Dich nicht!“, sagt der Radsportler Thomas Raeymaekers (25); mit 17 bekam der Belgier die Diagnose.

Rund 300 Zelte wurden für die über 400 Teilnehmer und 130 Betreuer aufgestellt.


von Günter Nuber
Chefredakteur Diabetes-Journal,
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: 06131/96070-0, Fax: 06131/96070-90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (8) Seite 12-13

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    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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