- Eltern und Kind
„Lass den Diabetes nicht Deine Träume stehlen“
2 Minuten

„Warum nur alle 4 Jahre?“, fragen sich viele der 16- bis 25-jährigen Teilnehmer. „Warum bin ich keine 20 mehr?“, fragen sich die 130 Betreuer, Referenten und Tagesgäste des Camp D im Juli in Bad Segeberg. Zahlen können kaum ausdrücken, was dieses Zeltlager verändert.
Das Diabetes-Journal bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.
Hier ist es die Ausnahme, dass Du nicht Diabetes hast; hier schaut niemand verstohlen auf Deinen Sensor; hier spricht man Deine Sprache … und über Partytime, Sexualität, Bloggen, Reisen, Zukunftsplanung; auf Augenhöhe und mit Leuten, denen es wie Dir geht: Das alles bietet das „Camp D“, das legendäre Zeltlager junger Menschen, die neben allem anderen auch Typ-1-Diabetes haben.
© Novo Nordisk/Axel Gaube, Kaleidomania | Camp D 2018: Information, Inspiration und Motivation für junge Menschen mit Diabetes
Seit 2006 findet es statt, alle paar Jahre, oben im Norden in Bad Segeberg. Und vom Veranstalter Novo Nordisk stammen Slogans wie Colour your life, sprich: Mach Dein Leben bunt – oder: Changing Diabetes, also: Den Diabetes verändern.
Camp-Partner: „Blood Sugar Lounge“ des Kirchheim-Verlags mit rotem Sofa und Lächeln im Gesicht.
Nirgendwo sonst kommen morgens, mittags, abends Hunderte junge Typ-1-Diabetiker zusammen zum Essen, verbringen den Freitag in intensiven Workshop-Sessions, den Samstag mit Fußball-, Beachvolleyball-Turnieren sowie Kickboxen, Stand-up-Paddling etc., das Ganze angeleitet von Sportlern, die selbst Typ-1-Diabetes und teils Profi-Erfahrung haben.
11 Sportarten gab es im Angebot – darunter auch „Stand Up Paddling“.
Es gibt keine Botschaft des Camp D außer jener: „Lass den Diabetes nicht Deine Träume stehlen. Ich liebe mein Leben. Auch mein Leben mit Diabetes. Ich treffe tolle Menschen, erlebe tolle Sachen. Der Diabetes stoppt Dich nicht!“, sagt der Radsportler Thomas Raeymaekers (25); mit 17 bekam der Belgier die Diagnose.
Rund 300 Zelte wurden für die über 400 Teilnehmer und 130 Betreuer aufgestellt.
von Günter Nuber
Chefredakteur Diabetes-Journal,
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: 06131/96070-0, Fax: 06131/96070-90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (8) Seite 12-13
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße