Schulungsprogramme für Kinder und Jugendliche

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Schulungsprogramme für Kinder und Jugendliche

In der Rubrik „Zum Aufbewahren“ finden Sie dieses Mal eine Zusammenstellung von Schulungsprogrammen für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes sowie für deren Eltern.

Während der Jahrestagung der internationalen Vereinigung zum Diabetes bei Kindern und Jugendlichen (ISPAD) im Oktober 2018 in Indien wurden die neuen Leitlinien zur Diabetesschulung vorgestellt. Wichtig ist darin, dass alle Kinder und Jugendlichen mit Diabetes und ihre Eltern ein Recht auf wiederholte ausführliche Schulungen haben, die ihrem Entwicklungsstand und ihren Bedürfnissen entsprechen.

Qualifizierte Schulungsprogramme sollen danach einem strukturierten Curriculum folgen, evaluiert (d. h. erprobt) und nachweislich wirksam sein. Außerdem sollen die Schulenden in Kursen trainiert haben, wie sie die Programme passend zu den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Eltern einsetzen können.

Kosten für Programme werden teilweise übernommen

In Deutschland stehen seit Jahren einige Programme zu Verfügung, die den oben genannten Kriterien (z. B. strukturiertes Curriculum, Evaluation, „Train the Trainer“-Seminare) entsprechen. Sie wurden in den letzten Jahren regelmäßig aktualisiert und sind teilweise durch das Bundesversicherungsamt (BVA) zum Einsatz im Rahmen des DMP Typ-1-Diabetes zugelassen. Damit übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Schulung und einmalig auch die Kosten für die Schulungsunterlagen (Liste einsehbar auf der Website des BVA).

Außerdem gibt es noch viele anschauliche und altersgemäße Bücher, Broschüren und Videos zu Typ-1-Diabetes für Kinder und einige Ratgeber für deren Eltern. Unseres Wissens sind diese bisher jedoch noch nicht evaluiert.


Für 6- bis 12-jährige Kinder

   Lange K et al.:
Diabetes-Buch für Kinder
Diabetes bei Kindern: ein Behandlungs- und Schulungsprogramm.
5. aktualisierte Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2016)
Dieses Programm steht seit 2018 auch in Englisch als e-book zur Verfügung.

Für Jugendliche

   Lange K et al.:
Diabetes bei Jugendlichen: ein Behandlungs- und Schulungsprogramm
3. überarbeitete Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2017).

Für Eltern

   Hürter P et al.:
Kinder und Jugendliche mit Diabetes
4. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Springer (2016).
Dieses Programm wurde ebenfalls evaluiert, publiziert und von der DDG anerkannt. Leider wird diese Elternschulung nicht im DMP berücksichtigt, weil die Eltern nicht die Patienten sind.

Weitere Schulungsprogramme werden derzeit evaluiert, um sie auch einsetzen und finanzieren zu können:


Für Schulanfänger

   Remus K et al.:
Fit für die Schule. Ein Trainingsprogramm für 5-7-jährige Kinder mit Typ-1-­Diabetes
2. aktualisierte Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2018).

Zur rtCGM für Eltern und Jugendliche

   Gehr B et al.:
SPECTRUM Schulungs- und Behandlungsprogramm zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) für Menschen mit Typ 1 Diabetes
2. aktualisierte Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2017).

Für Eltern

   Saßmann H, Lange K:
DELFIN – das Schulungsbuch für Eltern von Kindern mit Diabetes
Verlag Kirchheim, Mainz (2015).

von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
KirchheimVerlag, WilhelmTheodorRömheldStraße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
EMail: redaktion@diabetesonline.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2018; 10 (4) Seite 31

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 10 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂