- Eltern und Kind
Schulungsprogramme für Kinder und Jugendliche
3 Minuten
In der Rubrik „Zum Aufbewahren“ finden Sie dieses Mal eine Zusammenstellung von Schulungsprogrammen für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes sowie für deren Eltern.
Während der Jahrestagung der internationalen Vereinigung zum Diabetes bei Kindern und Jugendlichen (ISPAD) im Oktober 2018 in Indien wurden die neuen Leitlinien zur Diabetesschulung vorgestellt. Wichtig ist darin, dass alle Kinder und Jugendlichen mit Diabetes und ihre Eltern ein Recht auf wiederholte ausführliche Schulungen haben, die ihrem Entwicklungsstand und ihren Bedürfnissen entsprechen.
Qualifizierte Schulungsprogramme sollen danach einem strukturierten Curriculum folgen, evaluiert (d. h. erprobt) und nachweislich wirksam sein. Außerdem sollen die Schulenden in Kursen trainiert haben, wie sie die Programme passend zu den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Eltern einsetzen können.
Kosten für Programme werden teilweise übernommen
In Deutschland stehen seit Jahren einige Programme zu Verfügung, die den oben genannten Kriterien (z. B. strukturiertes Curriculum, Evaluation, „Train the Trainer“-Seminare) entsprechen. Sie wurden in den letzten Jahren regelmäßig aktualisiert und sind teilweise durch das Bundesversicherungsamt (BVA) zum Einsatz im Rahmen des DMP Typ-1-Diabetes zugelassen. Damit übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Schulung und einmalig auch die Kosten für die Schulungsunterlagen (Liste einsehbar auf der Website des BVA).
Außerdem gibt es noch viele anschauliche und altersgemäße Bücher, Broschüren und Videos zu Typ-1-Diabetes für Kinder und einige Ratgeber für deren Eltern. Unseres Wissens sind diese bisher jedoch noch nicht evaluiert.
Für 6- bis 12-jährige Kinder
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Lange K et al.: Diabetes-Buch für Kinder Diabetes bei Kindern: ein Behandlungs- und Schulungsprogramm. 5. aktualisierte Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2016) Dieses Programm steht seit 2018 auch in Englisch als e-book zur Verfügung. |
Für Jugendliche
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Lange K et al.: Diabetes bei Jugendlichen: ein Behandlungs- und Schulungsprogramm 3. überarbeitete Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2017). |
Für Eltern
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Hürter P et al.: Kinder und Jugendliche mit Diabetes 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Springer (2016). Dieses Programm wurde ebenfalls evaluiert, publiziert und von der DDG anerkannt. Leider wird diese Elternschulung nicht im DMP berücksichtigt, weil die Eltern nicht die Patienten sind. |
Weitere Schulungsprogramme werden derzeit evaluiert, um sie auch einsetzen und finanzieren zu können:
Für Schulanfänger
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Remus K et al.: Fit für die Schule. Ein Trainingsprogramm für 5-7-jährige Kinder mit Typ-1-Diabetes 2. aktualisierte Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2018). |
Zur rtCGM für Eltern und Jugendliche
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Gehr B et al.: SPECTRUM Schulungs- und Behandlungsprogramm zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) für Menschen mit Typ 1 Diabetes 2. aktualisierte Auflage, Verlag Kirchheim, Mainz (2017). |
Für Eltern
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Saßmann H, Lange K: DELFIN – das Schulungsbuch für Eltern von Kindern mit Diabetes Verlag Kirchheim, Mainz (2015). |
von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
KirchheimVerlag, WilhelmTheodorRömheldStraße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
EMail: redaktion@diabetesonline.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2018; 10 (4) Seite 31
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 16 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 18 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 16 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?






