Im Zentrum: Selbstbewusst in Paderborn

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© D. Brandtönies
Im Zentrum: Selbstbewusst in Paderborn

Seit dem Beginn vor über 25 Jahren ist an der Paderborner Frauen- und Kinderklinik St. Louise ein interdisziplinär arbeitendes Diabetesteam entstanden. Beeindruckend: die Schulungen zu vielen verschiedenen Themen.

Schon seit über 25 Jahren ist unsere Klinik Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Diabetes. Begonnen hat alles mit einem Arzt und einem begeisterten Team von Kinderkrankenschwestern. Daraus ist über die Jahre ein Zentrum geworden, in dem ein multidisziplinäres Team aus Kinderdiabetologe, Kinderdiabetologin, Diabetesberaterinnen, Psychologinnen und einer Sozialarbeiterin sich gemeinsam bemühen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu helfen, die Herausforderung Diabetes zu bestehen.

Gegenwärtig kommen rund 200 Patienten regelmäßig in unsere Ambulanz, ungefähr 20 Kinder und Jugendliche und ihre Familien werden jedes Jahr erstmals mit der Diagnose Diabetes konfrontiert und in etwa 10 Tagen von Grund auf fit gemacht, mit der neuen Situation im Alltag klarzukommen. Bei jüngeren Kindern nehmen wir bei Manifestation ein Elternteil mit auf, bei Jugendlichen wird auf die tägliche Anwesenheit der Eltern Wert gelegt, um sie von Anfang an in die Versorgung einzubeziehen.

Während der Erstschulung finden Gespräche mit einer Psychologin und einer Sozialarbeiterin statt, die Physiotherapeuten vermitteln Sicherheit beim Sport, die Berechnung der Mahlzeiten wird systematisch geübt, ebenso die Handhabung von Insulinpen und -pumpe. Jüngere Kinder werden primär auf Pumpe eingestellt. Sehr erleichternd ist gerade am Anfang die Nutzung eines CGM- bzw. “Flash Glucose”-Systems.

Viele Schulungsangebote

Weiter werden ambulante und stationäre Einzel- und Gruppenschulungen angeboten. Anlässe dafür sind Einschulung, Schulwechsel, Wechsel der Therapieform, Training von mehr Selbstständigkeit, Krisen. Bei Gruppenschulungen gehören Sport- und Freizeitelemente dazu. Regelmäßig wird Erzieherinnen und Lehrerinnen Kompetenz bei der Betreuung vermittelt, gibt es gemeinsame Stammtische mit Eltern, Kindernachmittage.

Aufbauschulungen vermitteln Expertise, z. B. ein Workshop zur Berechnung von Fett und Eiweiß in der Ernährung, ein Transitions-Workshop mit jungen Erwachsenen mit den Schwerpunkten Berufswahl, Behindertenrecht, Führerschein, Partnerschaft oder eine Schulung zum Thema gesunde Ernährung bei erhöhten Blutfettwerten, speziell, wenn in der Familie Herzerkrankungen aufgetreten sind. Unser Team bildet sich laufend fort, nimmt an Workshops und Qualitätszirkeln und am deutschlandweiten Qualitätsvergleich teil.

Oft begleiten wir Kinder und Familien über viele Jahre. Wenn sie sich als junge Erwachsene verabschieden und selbstbewusst ihren eigenen Weg gehen, haben wir unser Ziel erreicht.


von Dr. Johannes Wolf

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2016; 9 (3) Seite 24

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 17 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
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    Wir freuen uns auf Euch! 🙂