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Sicherheit für alle
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Auch in Rheinland-Pfalz erkranken immer mehr Kinder an Typ-1-Diabetes. Um pädagogischen Fachkräften in Kita und Schule Wissen und Sicherheit im Umgang mit Diabetes zu vermitteln, wurde ein Pilotprojekt gestartet.
Erzieher und Lehrer fit machen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Diabetes – das ist das Ziel eines Pilotprojekts in Rheinland-Pfalz. Erreicht werden soll dieses Ziel durch Seminare, in denen Diabetologen und Diabetesberater ehrenamtlich pädagogische Fach- und Lehrkräfte unterrichten. Die Seminare werden flächendeckend in ganz Rheinland-Pfalz angeboten. Mehr als 40 Seminare insgesamt soll es geben (bei Bedarf auch mehr); bis Ende 2015 haben 19 Seminare stattgefunden.
“So viel Normalität wie möglich, so viel Hilfestellung wie nötig”
Es gibt einen einheitlichen “Lehrplan”; die Inhalte orientieren sich an den rheinland-pfälzischen Handlungsempfehlungen zum Umgang mit chronisch kranken Kindern. Alles steht unter dem Motto: “So viel Normalität wie möglich, so viel Hilfestellung wie nötig.”
Die Initiative für das Pilotprojekt ging aus vom Verein Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e. V. mit Sitz in Ingelheim, der auch die Trägerschaft übernommen hat. “Wir kämpfen seit langem dafür, dass Lehrer und Erzieher aufgeklärt und unterstützt werden, damit Kinder und Jugendliche mit Diabetes ins Alltagsleben integriert werden”, sagt dazu die Vorsitzende Marlies Neese, die bei allen Seminaren dabei ist. Beteiligt an dem Projekt sind drei rheinland-pfälzische Ministerien – Gesundheitsministerium, Familienministerium und Bildungsministerium.
Das Gesundheitsministerium unterstützt das Projekt über zwei Jahre mit 30.000 Euro. Auch die kooperierenden Unternehmen Bayer, Medtronic, Roche und Nintamed beteiligen sich finanziell und ermöglichen so dem Trägerverein die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung der Schulungen durch die Universität Koblenz-Landau.
Ein erstes Fazit
Die Erfahrungen aus den ersten Seminaren zeigen, dass das Projekt dazu beiträgt, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes in einem Umfeld mit mehr Verständnis und Sicherheit aufwachsen können – und dass das Angebot gewünscht ist und gut angenommen wird. “Jetzt wird mir klar, wie und dass ich damit umgehen kann”, so eine Teilnehmerin. Der Dialog mit den Diabetes-Spezialisten ist besonders wertvoll und gibt Sicherheit. Hilfreich ist zudem, dass technische Hilfsmittel ausprobiert werden können – dies ist den kooperierenden Unternehmen zu verdanken.
- Start: Juni 2015;
Laufzeit: zwei Jahre - Beteiligt: 3 rheinland-pfälzische Ministerien, der Verein “Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus”, die Unternehmen Bayer, Roche, Medtronic und Nintamed
- mehr als 40 Seminare
- wissenschaftliche Begleitung
- Seminar-Termine unter www.diabetes-kinderhilfeverein.de
von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-eltern-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2016; 9 (1) Seite 27
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 4 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße